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Supersportwagen Audi R8 LMX: Die Erleuchtung

| Autor / Redakteur: ampnet/ Jens Meiners / Thomas Günnel

Der Wettkampf um die Vorherrschaft beim Laserlicht gestaltete sich nicht ohne Dramatik. Bereits im Herbst 2011 hatte BMW das Thema mit der Studie Vision Efficient Dynamics angestoßen. Auf der CES-Show in Las Vegas im Januar 2014 überraschte hingegen Audi mit der Ankündigung: Wir sind die ersten.

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Der Wettkampf um die Vorherrschaft beim Laserlicht gestaltete sich nicht ohne Dramatik. Im Herbst 2011 hatte BMW das Thema mit der Studie Vision Efficient Dynamics angestoßen. Auf der CES-Show in Las Vegas im Januar 2014 überraschte Audi mit der Ankündigung: Wir sind die ersten. Ab Ende Juli liefert Audi den auf 99 Einheiten begrenzten R8 LMX mit Laserlicht aus.
Der Wettkampf um die Vorherrschaft beim Laserlicht gestaltete sich nicht ohne Dramatik. Im Herbst 2011 hatte BMW das Thema mit der Studie Vision Efficient Dynamics angestoßen. Auf der CES-Show in Las Vegas im Januar 2014 überraschte Audi mit der Ankündigung: Wir sind die ersten. Ab Ende Juli liefert Audi den auf 99 Einheiten begrenzten R8 LMX mit Laserlicht aus.
(Foto: Matthias Knödler)

BMW hielt dagegen, und am 5. Juni wurden die ersten acht Exemplare des Hybrid-Sportwagens i8 mit Laserlicht ausgeliefert. Alle anderen Kunden bekommen die Technik allerdings frühestens im Herbst. Und einen Preis gibt es auch noch nicht. Bei Audi schon: Der R8 LMX mit Laserlicht kostet 210.000 Euro – und der wird ab Ende Juli ausgeliefert. Für den Mehrpreis von stolzen 35.600 Euro im Vergleich zum R8 plus bietet der auf 99 Einheiten begrenzte LMX nicht nur Laser-Fernlicht, sondern auch zahlreiche kosmetische Änderungen und einen hochdrehenden V10-Saugmotor, der über modifizierte Einlasskanäle und eine spezielle Motorsteuerung auf 420 kW / 570 PS erstarkt ist. Das sind 45 PS mehr als beim regulären V10 – und immer noch 20 PS mehr, als der R8 plus zu bieten hat. Das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist obligatorisch; die phantastische Sechs-Gang-Handschaltung mit offener Kulisse gibt es leider nur noch beim Achtzylinder. Trostpflaster für Enthusiasten: So perfekt wie der intern DL800 genannten Automatik gelingt das Zwischengas nicht einmal dem professionellsten Fahrer.

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Echte Zehnzylinder-Fahrwerte

Ganze 3,4 Sekunden benötigt der R8 LMX, um von 0 auf 100 km/h zu sprinten; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei glatten 320 km/h. Untermalt wird die Beschleunigungsorgie von einer Klangkulisse, die jedem Formel-Eins-Nostalgiker die Tränen in die Augen treiben dürfte: Hier lebt sie noch, die Zehnzylinder-Herrlichkeit. Fahrwerk und Lenkung des allradgetriebenen R8 LMX operieren mit höchster Präzision. Der Supersportwagen dreht derart leichtfüßig in Kurven ein, dass auch weitaus neuere Konkurrenzmodelle kaum mithalten können. Die grau beschichteten 19-Zoll-Räder bergen eine extrem bissige und fadingfrei operierende Kohlefaser-Keramik-Bremse. Vorn sind 235/35er-Reifen aufgezogen, hinten setzt Audi 305er-Bereifung der Serie 30 ein. Der R8 LMX ist aerodynamisch auf sehr hohe Geschwindigkeiten vorbereitet; der vordere Splitter und Flics sowie der massive, starre Heckflügel sorgen für entsprechenden Anpressdruck. Die Federung ist trocken und sportlich ausgelegt, aber ohne extreme Härte. So bleibt der R8 LMX auch auf unebenen Pisten souverän in der Spur.

Kohlefaser, Alcantara und ein spezielles Blau

Dafür, dass der Komfort nicht zu kurz kommt, sorgt vor allem das luxuriös ausstaffierte Interieur. Kohlefaser-Applikationen unterstreichen die Leichtbau-Philosophie des R8; die aus Gewichtsgründen manuell einstellbaren Alcantara-Sportsitze sorgen für perfekten Seitenhalt, und die blauen Nähte sowie der Alcantara-Dachhimmel setzen LMX-spezifische Akzente. Die Außenlackierung in Arablau metallic ist nur beim LMX zu bekommen; alternativ sind weitere Farbtöne im Angebot. Die Einstiegleisten zeigen die Produktionsnummer der limitierten Serie an – exakt durchnummeriert.

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