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Personalie Audi tauscht die Spitze des China-Geschäfts

Redakteur: Christian Otto

Der bisherige Audi-Generalbevollmächtigte für China, Dietmar Voggenreiter, kehrt nach Ingolstadt zurück. Seine Aufgabe übernimmt Joachim Wedler, der bislang die Modellreihen leitete.

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Der bisherige China-Chef Dietmar Voggenreiter (l.) kehrt nach Ingolstadt zurück.
Der bisherige China-Chef Dietmar Voggenreiter (l.) kehrt nach Ingolstadt zurück.
(Foto: Audi)

Audis Mitarbeiterzeitung Audi mobil vermeldet, dass Dietmar Voggenreiter sein Amt als China-Chef der Premium-Marke abgibt und nach Ingolstadt zurückbeordert wird. Trotzdem, sei er laut des internen Blattes „als Generalbevollmächtigter bis zum Jahresende weiter für das China-Geschäft verantwortlich”.

Nachfolger von Voggenreiter im wichtigen chinesischen Markt wird Joachim Wedler, der bis dato Leiter Modellreihen bei Audi war. Ihm folgt in dieser Funktion Dietmar Scherer, der derzeit noch als Generalsekretär fungiert und auch die Strategische Unternehmensplanung mitverantwortet.

Abkühlung des Marktes

Die Personalrochade fällt in eine Phase, in der der chinesische Automobilmarkt zunehmend an Fahrt verliert. Dabei spielen auch die negativen Entwicklungen an der chinesischen Börse eine Rolle, die die Konsumwilligkeit der dortigen Verbraucher zunehmend bremst. Das dürfte auch zu einer Korrektur der Absatzprognosen einiger OEMs führen.

Laut Audi habe der Personalwechsel aber nichts mit der Performance am chinesischen Markt zu tun. Das Absatzziel der Ingolstädter liegt für China in diesem Jahr bei 600.000 Einheiten. Audi hat vor Ort derzeit immer noch die Spitzenposition vor BMW und Daimler inne.

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