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Neue Modelle Audi TT Concepts: Die Familie wächst

| Autor / Redakteur: ampnet/Jens Meiners/Heinrich Littmann / Thomas Günnel

Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg hat sich festgelegt: Aus dem Audi TT wird eine Familie. Neben das nach wie vor ikonenhafte zweitürige Coupé und den dazugehörigen Roadster soll eine dritte Variante treten. Nur welche?

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Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg hat sich festgelegt: Aus dem Audi TT wird eine Familie. Neben das zweitürige Coupé und den dazugehörigen Roadster soll eine dritte Variante treten. Nur welche?
Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg hat sich festgelegt: Aus dem Audi TT wird eine Familie. Neben das zweitürige Coupé und den dazugehörigen Roadster soll eine dritte Variante treten. Nur welche?
(Foto: Audi )

Gleich drei zusätzliche Karosserieformen hat Audi binnen eines Jahres ausprobiert: Auf das im Januar 2014 in Detroit gezeigte Showcar Allroad Shooting Brake folgte im April auf der Messe in Peking der als Crossover ausgeführte fünftürige TT Offroad Concept. Im Oktober wiederum zierte das ebenfalls fünftürige, aber deutlich flachere TT Sportback Concept den Autosalon in Paris.

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Studien auf der Straße

Der klotzig wirkende, dreitürige Shooting Brake dürfte inzwischen aus dem Rennen zu sein. Anders die Fünftürer. Um der Öffentlichkeit Appetit zu machen – und wohl auch, um die beiden Autos in realistischem Umfeld vergleichen zu können – haben sich die Ingolstädter zu einer äußerst ungewöhnlichen Aktion entschieden: Die zwei fahrbereiten Studien, vermutlich einen siebenstelligen Betrag wert, wurden in Cannes auf die Straße gebracht. Das noble Pflaster an der Cote d'Azur scheint gerade recht, um die Einzelstücke begutachten zu können. Der Asphalt auf der Promenade könnte zwar in besserem Zustand sein, aber damit müssen sich schließlich auch die Lamborghini Aventador und Maserati Gran Cabrio auseinandersetzen, die dort gerne als Fortbewegungsmittel genutzt werden.

Verlängerter TT

Einen Serienprozess mit konkurrierenden Entwürfen gab es bei keiner der Studien; dafür war die Entwicklungszeit viel zu kurz. Auf die ersten Skizzen folgten dreidimensionale Modelle im Computer; daraus entstand jeweils der endgültige Entwurf. Anschließend wurden die Modelle aufgebaut: das gelbe Offroad Concept mit Serienachsen, ansonsten jedoch weitgehend aus GFK, während das Sportback Concept ein auseinandergeschnittener Serien-TT ist, der verlängert und angepasst wurde. Großserienqualität darf man von derartigen Einzelstücken nicht erwarten. Doch es ist bemerkenswert genug, dass die Fahrzeuge überhaupt aus eigener Kraft fahren und eine derart anspruchsvolle Materialanmutung besitzen.

Bulliger Offroader

Die fünftürigen Derivate, beide mit einem gegenüber dem Coupé um zwölf Zentimeter verlängerten Radstand, sind von deutlich unterschiedlichem Charakter. Das Offroad Concept tritt mit einer Höhe von 1,53 Metern und in Kontrastfarbe ausgeführten Applikationen weitaus martialischer auf als der Serien-TT. Während Scheinwerferkontur und Rückleuchten weitgehend der Basis entsprechen, ist der Grill eigenständig konturiert; er deutet eine achteckige Form an, die in Zukunft an weiteren Crossover-Modellen der Marke verwendet werden könnte. Interessanterweise wandern die Audi-Ringe von der Motorhaube in den Kühlergrill, und der Übergang der vorderen Kotflügel in die Stoßfläche – die vermutlich schwächste Partie des Serien-TT – ist viel eleganter gelöst als beim Coupé. Doch insgesamt wirkt das Offroad Concept eher bullig und gedrungen-kompakt, wozu auch die gewaltigen Kotflügelverbreiterungen beitragen, die weit in die Clamshell-Haube hineinragen.

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