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Wirtschaft Audi und Hyundai fahren einzelne Werke wieder hoch

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

In Audis ungarischem Werk Györ läuft eine erste Produktionslinie für Motoren wieder. Die Fertigung soll nun sukzessive hochgefahren werden, andere Werke sollen folgen. Hyundai hat unterdessen in seinem tschechischen Werk wieder mit der Produktion begonnen.

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In Györ startet Audi wieder mit der Produktion von Motoren.
In Györ startet Audi wieder mit der Produktion von Motoren.
(Bild: Audi )

Die ersten Autohersteller fahren ihre in der Corona-Krise gestoppten europäischen Werke wieder hoch. Audi beginnt damit im ungarischen Werk Györ. Dort ist seit Dienstag eine erste Linie zur Motorenmontage mit rund 100 Mitarbeitern geöffnet, wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilte. Sie werde allerdings nur in einer anstatt der üblichen drei Schichten betrieben.

Die Produktion liegt einer Sprecherin zufolge bei einigen hundert Motoren am Tag. Normalerweise komme das Werk auf 8.000. Ende der Woche soll dort eine weitere Motoren-Linie anlaufen, die Fahrzeugfertigung „nach aktuellen Planungen“ Ende kommender Woche.

An den anderen Standorten ruht die Produktion zurzeit. Nach aktuellem Stand will Audi in Neckarsulm und Brüssel ab dem 20. April und in Ingolstadt ab dem 27. April sukzessive die Produktion wieder hochfahren. Dies sei aber alles noch im Fluss, hieß es.

Hyundai öffnet Werk nach dreiwöchiger Pause

Als erste Autofabrik in Tschechien hat das Hyundai-Werk im östlich gelegenen Nosovice nach mehr als dreiwöchiger Corona-Pause den Betrieb wieder aufgenommen. Die Fließbänder liefen am Dienstagmorgen an, wie ein Firmensprecher der „Deutschen Presse-Agentur“ bestätigte. Der südkoreanische Automobilhersteller hatte die Produktion in seinem einzigen Werk in der Europäischen Union am 21. März im Zuge der Maßnahmen gegen das neuartige Coronavirus gestoppt.

Zu Beginn arbeiteten nur zwei der üblichen drei Schichten. Es gelten zudem verschärfte Hygienevorschriften. Das Betriebsgelände werde beispielsweise mehrmals täglich desinfiziert. In der Kantine seien Trennwände installiert worden. In dem Werk nahe der Grenze zu Polen, das unter anderem den Kompaktklasse-Wagen Hyundai i30 herstellt, arbeiten unter normalen Umständen mehr als 2.500 Menschen.

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