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Phoenix Auf dem Weg der Besserung

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Der Hamburger Autozulieferer Phoenix setzt in diesem Jahr auf gut laufende Modellreihen der Autobauer wie den Premiumbereich, sportliche Geländefahrzeuge und Multivans.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hamburger Autozulieferer Phoenix setzt in diesem Jahr auf gut laufende Modellreihen der Autobauer wie den Premiumbereich, sportliche Geländefahrzeuge und Multivans. Phoenix sei als Zulieferer am Erfolg dieser Segmente beteiligt und erwarte einen Umsatz über Vorjahresniveau und eine verbesserte Ertragslage, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens von Montag, 23.02.

Die Maßnahmen zur Kostensenkung würden sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Das abgelaufene Jahr beendete Phoenix mit einem Umsatz von 1,15 (Vorjahr: 1,13) Milliarden Euro und einem Jahresüberschuss des Konzerns. Im Einzelabschluss der AG sei dagegen nach Steuern ein Verlust aufgelaufen, heißt es in der Mitteilung.

Die Gruppe sei um ungefähr fünf Prozent gewachsen, wenn der Verkauf des Geschäfts mit Hydraulikschläuchen und die Wechselkurseffekte berücksichtigt würden. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von zuletzt 31,5 Millionen Euro sei gestiegen und die Verschuldung wurde um 22,8 Millionen Euro auf 277,1 Millionen Euro zurückgeführt.

Phoenix beliefert die großen Autohersteller vor allem mit Systemen zur Schallisolierung (Umsatz: 550 Millionen Euro) und mit Schlauchsystemen (329 Millionen Euro). Das Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren neu strukturiert und hat weite Teile seiner Produktion ins Ausland verlagert. Großaktionäre sind der Oldenburger Kaufmann Claas Daun mit knapp 25 Prozent und die WestLB. Mehr als 60 Prozent der Aktien liegen im Streubesitz.