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ebm-papst Auf Wachstum ausgerichtet

| Redakteur: Kristin Rinortner

Der Ventilatorspezialist ebm-papst richtet sich auf zukünftiges Wachstum aus: Nach der zweiten Umsatzmilliarde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 investiert das Unternehmen kräftig in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau der Standorte und weltweiten Vertriebsnetze.

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Das Mulfinger Unternehmen ebm-papst investierte im vergangenen Geschäftsjahr allein an den deutschen Unternehmensstandorten 85,1 Millionen Euro (plus 45,2 Prozent). Die größte Investition mit rund 15 Millionen Euro war dabei der Fabrikneubau in Mulfingen-Hollenbach. Seit November 2007 werden hier große Ventilatoren mit bis zu einem Meter Flügeldurchmesser produziert, die besonders energieeffizient sind. Für dieses Jahr wurden die Ausgaben für den Bereich Forschung und Entwicklung um 16,3 Prozent auf 54,8 Millionen Euro erhöht. Insgesamt 60 neue Produkte stehen vor der Markteinführung.

Umsatzwachstum von 6,3 Prozent geplant

In dem am 31. März 2008 beendeten Geschäftsjahr 2007/08 erzielte der Hersteller von Ventilatoren und Motoren einen Umsatz von 1,076 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen mit 1,046 Milliarden Euro erstmals die Umsatzmillarde überschritten. Für das laufende Jahr rechnet die Unternehmensgruppe mit einem Umsatzwachstum von 6,3%

„Die ebm-papst Gruppe ist in diesem Jahr mit knapp 3 Prozent langsamer gewachsen als in den Vorjahren“, sagt Hans-Jochen Beilke, Vorsitzender der Geschäftsführung von ebm-papst. Ursache sei der schwache Dollarkurs, der Rückgang in der IT/Telekommunikation und des Heiztechnikmarktes.

Positive Entwicklung in der Luft- und Klimatechnik

Positiv verlief die Entwicklung im Bereich der Luft-, Kälte- und Klimatechnik, hier konnte das Geschäftsfeld um 15% ausgebaut werden. Gut entwickelten sich auch die Umsätze in den Bereichen Maschinenbau/Ausrüstungsindustrie und Automobiltechnik mit jeweils einem Plus von 14 Prozent.

Der Exportanteil des Ventilatorspezialisten blieb mit 71 Prozent weiterhin konstant (764 Millionen Euro). In Asien soll das Vertriebsnetz weiter ausgebaut werden, im Dollarraum ist im laufenden Geschäftsjahr eine Erhöhung der Wertschöpfung geplant.

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