Nutzfahrzeuge Auftragsrekord bei Traton

Autor / Redakteur: dpa / Lena Sattler

Die Zahl der Bestellungen im ersten Quartal ist bei Traton so hoch wie nie zuvor. Dafür ist vor allem ein Bereich verantwortlich.

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Traton erzielte 81.700 Aufträge innerhalb eines Quartals.
Traton erzielte 81.700 Aufträge innerhalb eines Quartals.
(Bild: Traton Group)

Bei der VW-Nutzfahrzeugholding Traton hat sich der gute Start ins Jahr auch beim Auftragseingang deutlich positiv niedergeschlagen. Die Bestellungen kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über die Hälfte auf knapp 82.000 Lkw und Busse, wie die Holding mit den Marken MAN, Scania und der südamerikanischen VW Caminhoes e Onibus am Montag (10. Mai) in München bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte.

„81.700 Aufträge innerhalb eines Quartals sind das beste Ergebnis, das die Traton Group bislang erzielt hat“, sagte Vorstandschef Matthias Gründler. Das große Plus sei auf das starke Lkw-Geschäft zurückzuführen. Dagegen sei das Geschäft mit Bussen noch von den Auswirkungen Coronakrise belastet gewesen und deutlich geschrumpft.

Umsatz stieg um 15 Prozent

Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein auf die Aktionäre entfallender Überschuss von fast 130 Millionen Euro nach knapp 100 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Während der Umsatz um 15 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro stieg, verdreifachte sich das bereinigte operative Ergebnis auf 516 Millionen Euro, die bereinigte operative Umsatzrendite liegt bei acht Prozent.

Die im April angehobene Prognose bestätigte Traton. So erwartet die VW-Nutzfahrzeugtochter für das laufende Jahr eine operative Umsatzrendite von 5,0 bis 7,0 Prozent. Dabei sind allerdings Kosten für anstehende Stellenstreichungen bei MAN und Effekte aus der geplanten Übernahme des US-Truckherstellers Navistar ausgeklammert.

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