Suchen

ACEA Aufwärtstrend beim Pkw-Markt hält an

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Der Erholung des europäischen Pkw-Marktes setzt sich fort: Im Mai legten die Neuzulassungen um 4,3 Prozent zu. Damit ist die Nachfrage den neunten Monat in Folge im Plus.

Neuzulassungen steigen im Mai um 4,3 Prozent.
Neuzulassungen steigen im Mai um 4,3 Prozent.
(Foto: PSA)

Die Erholung des europäischen Pkw-Marktes hält an. Im Mai seien die Neuzulassungen in Europa (EU 28 plus Efta) um 4,3 Prozent auf 1,13 Millionen Pkw gestiegen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA mit. Damit war Europa den neunten Monat in Folge im Plus.

Allerdings hat sich die Entwicklung zuletzt etwas verlangsamt. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres stiegen die Neuzulassungen um 6,6 Prozent auf 5,62 Millionen Pkw.

Im Mai war die Nachfrage sowohl in den osteuropäischen als auch in den westeuropäischen Ländern größer als im vergleichbaren Vorjahresmonat. In Osteuropa stiegen die Neuzulassungen um 9 Prozent auf 73.190 Einheiten, in Westeuropa lag das Plus bei 4,2 Prozent.

Die größeren Märkte waren überwiegend im Plus: Großbritannien (+7,7 %) und Deutschland (+5,2 %) legten einstellig zu, Spanien (+16,9 %) sogar zweistellig. Lediglich Frankreich, wo die Nachfrage mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent, quasi auf dem Vorjahresniveau blieb und Italien, wo die Neuzulassungen um 3,8 Prozent zurückgingen, konnten kaum bzw. nicht von der positiven Entwicklung profitieren.

Entsprechend dem Plus der Märkte entwickelten sich auch die meisten Marken. Zu den Gewinnern gehört wie in den vergangenen Monaten die Renault Gruppe. Der französische Hersteller hat im Mai mit seiner Kernmarke ein Plus von 15,9 Prozent auf mehr als 71.500 Einheiten erzielt, seit Jahresbeginn ist Renault um 11,8 Prozent im Plus. Noch besser entwickelte sich Dacia: Die rumänische Billigmarke der Renault-Gruppe konnte im Mai um 24,1 Prozent zulegen, zwischen Januar und Mai betrug das Plus sogar 36 Prozent.

Auch der Volkswagen-Konzern ist mit der gesamten Gruppe im Plus. Vor allem die beiden Volumentöchter Skoda (+22,6 %) und Seat (+21,7 %) konnten erneut kräftig zulegen. Etwas geringer fiel das Wachstum bei der Kernmarke und Audi aus, beide verbuchten einen Zuwachs von 4,8 Prozent.

Anders sieht es bei den süddeutschen Premiumherstellern aus. Währen BMW (+1,4 %) und Mercedes-Benz (+6,1 %) mit den Kernmarken im Plus sind, verbuchten die kleinen Töchter ein Minus: Smart (–16,3 %) und Mini (–17,9 %) gingen zweistellig zurück.

(ID:42751653)