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Renault Twingo Augenpflege für den Franzosen

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Frauen schauen – so heißt es – ihrem Gegenüber immer erst in die Augen. Beim vor allem unter Autofahrerinnen beliebten Renault Twingo waren diese früher besonders prägnant. Nun werden sie es wieder.

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Mit tiefen Ringen unter den Scheinwerfer-Augen ist der erste Renault Twingo zum Kult-Kleinwagen geworden. Die 2007 gestartete zweite Generatio war da mit ihren Normalo-Leuchten im direkten Vergleich fast ein Langweiler. Ein Facelift sorgt nun erneut für hohen Wiedererkennungswert. Premiere ist auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September), der Verkaufsstart ist für Januar vorgesehen.

Statt der recht konventionellen Mangelaugen-Scheinwerfer prägt nun eine zweigeteilte Leuchteneinheit das Gesicht des dreitürigen Stadtwagens. Ähnlich wie beim Mini-SUV Juke von Konzernbruder Nissan übernehmen zwei kleine Scheinwerfer die Funktion von Abblend- und Fernlicht. Darunter findet sich jeweils eine kreisrunde Tagfahrleuchte. Das rautenförmige Markenlogo an der Front wächst zudem leicht, genauso der untere Lufteinlass. Zusätzlich zieht sich nun zwischen den Scheinwerfern ein schmaler Kühlergrill. Bisher war dieser Bereich von Blech geschlossen.

Technisch ändert sich zunächst hingegen nichts. Auch der Basispreis für den 1,2-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 55 kW/75 PS dürfte weiterhin bei 9.990 Euro liegen. Ein Jahr nach der Messepremiere ergänzt ein neuer Dreizylindermotor das Angebot.

Eine lange Lebensdauer wird dem Facelift-Modell aber wohl nicht beschieden sein. Schon 2014 soll laut Medienberichten eine komplett neue Kleinstwagengeneration aus der Taufe gehoben werden. Entwickelt wird sie gemeinsam mit dem Daimler-Konzern, der die Plattform für die neue Generation des Smart Fortwo verwenden wird.

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