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Westfalia Ausbau des Stammwerks

| Redakteur: Thomas Weber

Westfalia-Automotive setzt weiter auf den Standort Deutschland und investiert 18 Millionen Euro in den Kauf und Ausbau des Werksgeländes in Wiedenbrück.

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Westfalia-Automotive investiert rund 18 Millionen Euro in den Kauf und Ausbau des Werksgeländes des ostwestfälischen Standortes Wiedenbrück. „Der für Anfang 2008 geplante zweigeschossige Neubau bietet künftig Platz für circa 100 Mitarbeiter und vereint den gesamten Produktentstehungsprozess - vom Musterbau bis hin zur mechanischen Konstruktion - unter einem Dach“, teilt das Unternehmen mit. Die Fertigstellung des neuen Gebäudekomplexes ist für Ende 2008 geplant.

„Moderne Produktionsprozesse verlangen auch eine entsprechende Modernisierung des Maschinenparks“, sagt Jens Waldau, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die Investitionen in den Standort Wiedenbrück seien Teil der Unternehmensstrategie. „So bleiben wir mit unseren Produkten auch international jederzeit wettbewerbsfähig“, so Waldau. Bei der Investition handele es sich um eine der höchsten in der Firmengeschichte des Unternehmens.

Westfalia-Automotive entwickelt und produziert rund 1.000 Anhängerkupplungstypen für nahezu alle Fahrzeugfabrikate. Die Produktion liegt bei jährlich etwa 1,2 Millionen Anhängervorrichtungen. Zum Unternehmen gehören neben dem Stammwerk in Wiedenbrück die französische Herstellerfirma SIARR sowie der schwedische Hersteller Monoflex. Die Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr mit 850 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.

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