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Eberspächer Ausbau in Indien

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Esslinger Automobilzulieferer hat sein Joint Venture SM-Eberspächer Exhaust Pvt. Ltd. Pune India erweitert und übernimmt das gesamte indische Abgasgeschäft des Joint Venture Partners SMA.

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Dafür wurde in Chakan bei Pune 5.000 Quadratmeter großes Werk erstellt. Das angeschlossene Resident-Engineering-Office mit seinen in Deutschland ausgebildeten Ingenieuren soll den steigenden technologischen Anforderungen an die Abgastechnik in Indien Rechnung tragen. Im nächsten Schritt soll ein komplettes Entwicklungszentrum einschließlich entsprechender Test- und Prüfeinrichtungen entstehen.

Schwerpunkt Nutzfahrzeuge

„Durch das rasante Wachstum und den Einstieg in die Abgasnachbehandlung bietet der indische Markt für uns hervorragende Perspektiven“, erläutert der für Abgastechnik zuständige Eberspächer-Geschäftsführer, Dr. Thomas Wünsche. „Wir beherrschen nicht nur die Technologien, die dort in Zukunft gefragt sind, sondern können diese auch an die marktspezifischen Besonderheiten anpassen. Damit bieten wir unseren Kunden Produkt- und Prozesstechnologien nach westlichem Standard, aber auch das Know-how für die Anforderungen und Kostenstrukturen des indischen Marktes.“

Einen besonderen Schwerpunkt sieht Wünsche im Nutzfahrzeugbereich, dem in Indien in den nächsten Jahren ein Technologiesprung bevorsteht. Statt der reinen Schalldämpfung nach EURO 3 werden mit der stufenweisen Einführung der EURO 4 - zuerst in den städtischen Ballungsgebieten, später flächendeckend im gesamten Land - Emissionswerte vorgeschrieben, die erstmals eine Abgasnachbehandlung erfordern.

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