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Hyundai Ausblick auf den iX35

| Redakteur: Susanne Kilimann

Zwei Wochen vor dem Genfer Autosalon zeigte Hyundai in seinem neuen tschechischen Werk die SUV-Studie iX-onic, auf deren Basis der Tucson-Nachfolger im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll.

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SUV wird auch in den kommenden Jahren auf den europäischen Märkten behaupten. Davon sind Hyundais Marketing-Strategen überzeugt. Zwei Wochen vor dem Genfer Autosalon präsentierte Hyundai die SUV-Studie iX-onic. Die gibt einen sehr seriennahen Vorgeschmack auf den iX35, der ab 2010 vom Band rollen und die Nachfolge des Hyundai Tucson antreten soll.

In der Empfangshalle des neuen Werks lüftet Hyundai die weißen Hüllen dreier Autos, die der Konzern auf dem Genfer Autosalonzeigen wird. Da ist einmal die dreitürige Version des i20, außerdem ein i30 mit Sprit sparender Start-Stopp-Automatik, mit dem das neue Blue-Label der Koreaner an den Start geht. Dritter im Bunde und Hyundais Highlight in Genf ist ein SUV, das derzeit noch den Status einer Studie hat und unter dem Namen iX-onic vors Publikum tritt.

SUV aus Rüsselsheim

Dass iX-onic in Serie gehen wird, ist längst beschlossene Sache. Als iX35 soll das multifunktionale Crossover im kommenden Februar in Produktion gehen und auf den europäischen Märkten als Nachfolger der Tucson die Kundschaft erobern. Das Fahrzeug sei im Rüsselsheimer Designzentrum des Konzerns entwickelt worden und speziell auf den Geschmack der Europäer zugeschnitten, so Allan Rushforth, Vize-Präsident von Hyundai Motor Europe.

Optisch ausgedrückt heißt das: Der Geländewagen kommt bullig mit dynamisch-selbstbewußter aber nicht allzu aggressiver Linienführung daher, mit wuchtig ausgestellten Kotflügeln und mit einigen Hinguckern, die ihm im breiten Feld der Mitbewerber ein unverwechselbares Gesicht geben sollen. Etwa der Kühlergrill mit seiner unregelmäßigen, „von der Natur inspirierten“ Struktur. Oder auch die extralangen, schwungvoll gebogenen LED-Lichtleisten.

Solide Leistung, bescheidener Verbrauch

Der ix-onic sei sehr nah an der Serie, so Rushforth weiter. Mit seinen Maßen – 4,40 Metern Länge, 1,85 Metern breite und 1,65 Metern Höhe – ist Hyundais neues SUV kaum größer als der Tucson. Selbstverständlich soll der neue Geländegänger mit solider Leistung bei bescheidenem Verbrauch punkten. Die Studie hat einen 175 PS starken 1,6 Litern- Motor an Bord, der sich im Normzyklus mit 6,3 Liter Superbenzin begnügen soll, was einem CO2-Ausstoß von 149 Gramm entspricht.

Zwei Ottomotoren, drei Diesel

Für die Markteinführung hat Hyundai allerdings eine andere Motorenpalette geplant. 2010 soll iX35 mit einem 140 PS starken 1,6-Liter-Direkteinspritzer starten. Der Basismotor wird mit Frontantrieb und Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Wer den iX35 mit Allradantrieb fahren will, muss zum 2-Liter-Motor mit 160 PS greifen, der dann auch mit Sechsgang-Automatik zu haben sein wird.

Auf der Dieselseite stehen drei Varianten zur Wahl – der 1.7 CDRi mit 115 PS, der 2.0 CDRi mit 136 oder 173 PS. Als 4x4-Versionen sind nur die größeren Dieselversionen zu haben. Hybridmotoren für den iX35 seinen vorerst nicht geplant, so Rushforth. Hyundai arbeite zwar intensiv an der umweltschonenden Doppelherztechnik. Doch die wird zunächst auf dem heimischen Markt zum Einsatz kommen. Die genaue Preisskala für iX35 muss noch austariert werden. Als Orientierungsgröße fungiere allerdings das Konkurrenzmodell Ford-Kuga.

Neues im B- und C-Segment

Mit der dreitürigen Version des Getz-Nachfolgers i20 will Hyundai im Segment der kompakten Kleinen weiter wachsen. Der Dreitürer ist zehn Kilogramm leichter als die fünftürige Version, wird genau wie diese in drei Ausstattungslinien zu haben sein. Bestseller wird i20 mit einem neuentwickelten 78 PS starken 1,2-Liter-Ottomotor sein, der durchschnittlich 5,2 Liter verbraucht und 124 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert. Daneben steht ein 1,4-Liter-Diesel zur Verfügung, der im Durchschnitt mit 4,4 Liter Kraftstoff über die Runden kommt, was einem CO2-Ausstoß von 116 g/km entspricht.

Bereits ab Juni wird Hyundais i30 mit Start-Stopp-Automatik – für voraussichtlich 350 Euro Aufpreis - erhältlich sein. Der Verbrauch reduziere sich damit um sieben Prozent, kündigt Hyundai an. Daher lassen die Koreaner diese Version als i30blue laufen. Weitere Blue-Modelle mit denen das Autofahren zum Beispiel durch Biodiesel-, Elektromotoren oder Hybridantriebe umweltverträglicher wird, sollen in den kommenden Jahren auf die Märkte rollen.

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