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Siemens Ausgliederung von L&A-Teile aus

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Der Siemens-Konzern gliedert einen Teil des Geschäftsbereichs Logistics & Assembly System (L&A) in eine neu zu gründende Tochtergesellschaft aus.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Siemens-Konzern gliedert einen Teil des Geschäftsbereichs Logistics & Assembly System (L&A) in eine neu zu gründende Tochtergesellschaft aus. Das Produkt- und Systemgeschäft für Materialfluss-Lösungen werde in die Dematic GmbH eingebracht, teilte der Konzern am Dienstag, 31.08., in München mit.

Dematic werde als eigenständige Gesellschaft geführt und solle zum 1. Januar 2006 ihre Tätigkeit aufnehmen. Starten wird das Unternehmen mit weltweit rund 5.000 Mitarbeitern. Dies entspreche der Zahl der bisher in den auszugliedernden Bereichen Beschäftigten, sagte ein Siemens-Sprecher auf Anfrage. Das Geschäftsvolumen der Dematic GmbH belaufe sich zum Start auf etwa 900 Millionen Euro.

Dieses Volumen berechnet Siemens nach einer eigenen Formel als Mittelwert aus Auftragseingang und Umsatz. Der Logistik-Bereich gehört zu einem der drei Problemfelder des Münchener Technologiekonzerns. In einer Sondersitzung hatte der Siemens-Zentralvorstand zuvor über Sanierungspläne beraten. Mit L&A sowie den Sparten Siemens Business Services (SBS) und Com hatten drei der insgesamt 12 Siemens-Geschäftsfelder im dritten Geschäftsquartal 2004/05 (Ende Juni) Verluste verbucht.