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BMW-Werk Landshut Auszeichnung für Leichtmetallgießerei

| Redakteur: Bernd Otterbach

Für die weltweit erste emissionsfreie Gießerei wurde das BMW-Werk Landshut mit dem Arbeitssicherheitspreis der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd ausgezeichnet.

Durch den Einsatz besonders umweltschonender anorganischer Bindemittel reduzierte die Leichtmetallgießerei ihre umweltbelastenden Emissionen um 98 Prozent. Zudem hat das Verfahren betriebswirtschaftliche und arbeitstechnische Vorteile: Durch ein schnelleres Erstarren des rund 750 Grad heißen Flüssig-Aluminiums beim Gießen erhöht sich die Bauteilfestigkeit der Leichtmetallkomponenten. Die BMW Group nutzt dieses Leichtbau- und Festigkeitspotenzial, um verbrauchsgünstige Motoren mit höherem Zünddruck und höherer Leistungsdichte anzubieten.

Der Ideenwettbewerb „Schlauer Fuchs“ ist seit zehn Jahren ein fester Bestandteil des Präventionskonzeptes der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd. Prämiert werden jährlich Ideen für die betriebliche Sicherheitstechnik und den Gesundheitsschutz. Am Donnerstag nahm das BMW-Werk Landshut die Glastrophäe in Form eines Fuchses entgegen. Überreicht wurde der Preis durch Dr. Bernd Rose und Franz-Dieter Thoma von der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd.

Rose bescheinigte dem Werk einen „großen, beispielhaften Entwicklungsschritt“ für die gesamte Gießereiindustrie. Hinsichtlich Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Ergonomie und einer verbesserten Arbeitsatmosphäre nehme die Landshuter Leichtmetallgießerei eine Vorreiterrolle ein.

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