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PwC Global CEO Survey 2013 Autobranche wächst langsamer

| Redakteur: Michael Ziegler

Laut einer aktuellen Studie planen vier von fünf Automanagern ein Kostensenkungsprogramm. Nur jeder dritte CEO rechnet fest mit Umsatzplus. China und USA bleiben die Wachstumsmärkte.

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Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland und Europa: „Die Automobilindustrie wird 2013 aller Voraussicht nach langsamer wachsen. Wir gehen von einem weltweiten Produktionsplus von rund fünf Prozent auf 82,8 Mio. Einheiten aus.“
Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland und Europa: „Die Automobilindustrie wird 2013 aller Voraussicht nach langsamer wachsen. Wir gehen von einem weltweiten Produktionsplus von rund fünf Prozent auf 82,8 Mio. Einheiten aus.“
(Foto: PwC)

Der globalen Automobilindustrie steht 2013 eine schwierige Wegstrecke bevor. Für das laufende Jahr rechnen nur 30 Prozent der weltweit 90 befragten Spitzenmanager fest mit Umsatzsteigerungen, wie aus einer Branchenanalyse zum „16. PwC Global CEO Survey“ hervorgeht. Damit sind die Automanager skeptischer als die CEOs anderer Industriesektoren: Im Durchschnitt beurteilen 36 Prozent der weltweit 1.330 Befragten die Wachstumsaussichten für ihr Unternehmen „sehr zuversichtlich“. Auf die Frage, wie sie das Umsatzwachstum in den kommenden drei Jahren beurteilen, blicken 33 Prozent der befragten Automotive-CEOs optimistisch in die Zukunft. 52 Prozent hingegen bleiben verhalten optimistisch.

Schwankendes Expansionstempo

„Die Automobilindustrie wird 2013 aller Voraussicht nach langsamer wachsen. Wir gehen von einem weltweiten Produktionsplus von rund fünf Prozent auf 82,8 Mio. Einheiten aus, allerdings schwankt das Expansionstempo stark in Abhängigkeit von Absatzregion und Marktsegment“, kommentiert Felix Kuhnert, Partner und Leiter des Bereichs Automotive bei PwC in Deutschland und Europa.

So prognostizieren die PwC-Automobilexperten für Nordamerika ein Produktionsplus von 2,7 Prozent auf 15,8 Mio. Einheiten bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zu sechs Tonnen Leergewicht. In China dürften in diesem Jahr ungefähr 18,9 Mio. Einheiten gefertigt werden, was einem Wachstum von über 15 Prozent entspräche. „Europa hingegen legt wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise mit einem Produktionsrückgang von 1,2 Prozent auf 15,6 Mio. Einheiten noch den Rückwärtsgang ein. Unter dieser Entwicklung leiden Hersteller und ihre Zulieferer, die einen Großteil ihrer Fahrzeuge auf dem europäischen Markt verkaufen“, erläutert Kuhnert.

Produktion in Deutschland bleibt auf Vorjahresniveau

Trotz der wechselnden Marktbedingungen geht PwC davon aus, dass die Produktion der deutschen Premiumhersteller in Deutschland mit zirka 3,1 Mio. Fahrzeugen voraussichtlich auf dem Niveau von 2012 bleiben wird, während die Fertigungszahlen im europäischen Ausland um knapp ein Viertel auf rund 0,6 Mio. zulegen dürften. Dagegen könnte die Produktion im Volumensegment in Deutschland um gut fünf Prozent auf zirka 2,4 Mio. Fahrzeuge zurückgehen. Mit Blick auf China erwartet PwC für die deutschen Automobilhersteller ein deutliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich.

Diese Prognosen decken sich weitgehend mit den Erwartungen der Automotive-CEOs. Die Befragten halten China weiterhin für den wichtigsten Wachstumsmarkt, gefolgt von den USA und Brasilien. Der größte Risikofaktor für das Unternehmenswachstum ist nach Einschätzung der Automanager (82 Prozent) die unsichere bzw. schwankende Konjunkturentwicklung.

Während sich die Risikoeinschätzung in diesem Punkt kaum von der in den meisten anderen Industriebereichen unterscheidet, nennen die CEOs aus der Autobranche überdurchschnittlich häufig schwankende Wechselkurse (72 Prozent vs. 54 Prozent insgesamt) sowie eine Verteuerung von Energie und Rohstoffen (73 Prozent vs. 54 Prozent) als potenzielle Gefahren für den Kurs ihres Unternehmens.

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