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Rücker AG Autogeschäft hebt ab

| Redakteur: Bernd Otterbach

Eine gute Auftragslage aus der Automobilbranche hat dem Wiesbadener Engineering-Dienstleister Rücker eins seiner besten Geschäftsjahre verschafft.

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Der Konzernumsatz der Rücker AG stieg 2007 auf 168,9 Millionen Euro. Dies bedeutet gegenüber 2006 ein Plus von 1,7 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) kletterte auf 9,3 Mio. Euro erzielt, was einem Plus von von 13,8 Prozent entspricht. Diese Zunahme sei vor allem auf die positive Umsatzentwicklung und das restriktive Fixkosten-Management zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit. Der Konzerngewinn stieg um 32 Prozent auf 4,3 Millionen Euro. Dazu Wolfgang Rücker, Vorstandsvorsitzender der Rücker AG: „Mit diesen Ergebnissen haben wir nunmehr seit vielen Jahren in Folge eihnen Konzerngewinn erzielt,“ sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Rücker. „Die strategisch richtige Positionierung unserer Dienstleistungen wurde wiederum eindrucksvoll bestätigt.“

300 weitere Ingenieure gesucht

Auf Grund der guten Auftragslage sucht das Unternehmen derzeit 300 Ingenieure, 60 Auszubildende sowie Praktikanten. Im vergangen Jahr hatte Rücker 123 Mitarbeiter eingestellt, haupsächlich Elektronik- und Fahrzeugbau-Ingenieure.

Finanzvorstand Jürgen Vogt verwies bei der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen darauf, dass das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 37,6 Prozent sowohl im Branchenvergleich als auch generell in Bezug auf den Mittelstand eine solide Bilanzstruktur aufweise. Die Rücker AG ist derzeit an 35 Standorten in 18 Ländern vertreten. Nach Angaben von Vogt erzielte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr 83,3 Prozent seiner Umsätze in der Euro-Zone.

Dämpfer fürs Luftfahrtgeschäft

Rücker macht rund vier Fünftel des Geschäfts mit Entwicklungs-Dienstleistungen für die internationale Autoindustrie. Die dortigen Zuwächse plus 21 Prozent auf 132 Millionen Euro) kompensierten den Einbruch im Luftfahrtgeschäft (minus 42 Prozent auf 30,3 Millionen Euro). Grund des Rückgangs waren laut Rücker Verzögerungen bei Großprojekten, mit deren Realisierung aber in diesem Jahr zu rechnen sei.

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