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Automatik erobert den Kleinwagen

| Redakteur: Jürgen Goroncy

Das im Citroën C3, C3 Pluriel und C2 angebotene automatisierte Schaltgetriebe „Sensodrive“ ist jetzt auch mit dem 1,4 HDi-Dieselmotor und dem neuen 1,4i 16V Ottomotor lieferbar.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Das im Citroën C3, C3 Pluriel und neuerdings auch im C2 angebotene automatisierte Schaltgetriebe „Sensodrive“ ist jetzt neben den Ottomotoren 1,4i und 1,6i 16V auch mit dem 1,4 HDi-Dieselmotor und dem neuen 1,4i 16V Ottomotor lieferbar.

Citroën hat damit nach eigenen Angaben ein sehr umfassendes Angebot von Motoren- und Getriebekombinationen in der Kompaktklasse. In den vergangenen zehn Jahren hat sich in Deutschland der Marktanteil von Automatikgetrieben in diesem Segment von zwei auf zehn Prozent verfünffacht.

Citroën glaubt, dass dem automatisierten Schaltgetriebe die Zukunft gehört. Seine Marketingexperten erwarten im Jahr 2004 für den deutschen Markt noch vier Prozent der C3 mit einer konventionellen Wandlerautomatik (Aufpreis 1 200 Euro), aber bereits 14 Prozent mit Sensodrive (Aufpreis 500 Euro).

Für die Motorisierungen des C2 ist als Automatik nur Sensodrive vorgesehen, angestrebter Anteil 16 Prozent. Citroën hat zusammen mit dem Systemlieferanten ZF Sachs die Steuerung von Sensodrive überarbeitet. Die Schaltpunkte und Schaltzeiten sind von der adaptiven Regelung abgesehen auch an die Motoren und den Fahrzeugtyp angepasst. So verwendet Citroën vier verschiedene Auslegungen, von maximalem Komfort bis zu sportlicher Dynamik.

Sensodrive senkt den Kraftstoffverbrauch, besonders im städtischen Fahrzyklus, um bis zu zehn Prozent, da ein automatisiertes Schaltgetriebe im Fahrzyklus nicht an die vorgeschriebenen Schaltpunkte gebunden ist.