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Automobilsalon Genf 2015: Die Neuvorstellungen

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Von Honda bis Mazda

Honda: Der Honda Jazz zählt zu den praktischsten Kleinwagen auf dem Markt. Weil er für den großen Erfolg wohl etwas zu bieder aussieht, haben die Japaner ihn nun zum Mini-SUV aufgepumpt. Als HR-V soll er Opel Mokka und Co. möglichst viele Kunden abluchsen. Eher um Image als um Absatz geht es bei den zwei weiteren Neuheiten der Japaner. Mit Hightech-Hybridantrieb und Leistung ohne Ende tritt die erstmals gezeigte Europaversion des Supersportwagens NSX an. Ohne Elektrounterstützung aber ebenfalls mit viel Kraft kommt der Civic Type R aus, die frontgetriebene Top-Version des Kompaktwagens.

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Hyundai: Die Bezeichnung „ix35“ war wohl doch etwas zu sperrig: Hyundai kehrt bei der Neuauflage seines Kompakt-SUV wieder zum alten Namen „Tucson“ zurück. Zudem wollen die Koreaner dem VW Tiguan in Sachen Qualität und Anmutung enger auf die Pelle rücken. Als zweite Neuheit gibt es das i20 Coupé zu sehen, bei dem es sich allerdings nur um die dreitürige Version des Kleinwagens i20 handelt. Immerhin gibt es ein eigenständiges Heckdesign und etwas mehr Kofferraumvolumen.

Jaguar: Das neue Mittelklassemodell XE soll Jaguar neue Kundenkreise erschließen. Anders als beim gefloppten X-Type mit seiner Ford-Mondeo-Technik setzen die Briten gegen BMW 3er und Co. diesmal auf eigenes Know-How, zu dem auch Aluminium-Leichtbau und neue Motoren zählen. Die leisten zwischen 120 kW/163 PS und 250 kW/340 PS und sollen die Limousine mit Heckantrieb gleichsam zum kraftvollen Gleiter wie zum sportlichen Kurvenräuber machen. Die Preise starten bei 36.500 Euro.

Kia: Kia zeigt den überarbeiten Kleinstwagen Picanto mit angepasstem Markengesicht, neuen Ausstattungsdetails und Euro-6-Motor. Der Dreizylinder kommt weiterhin auf 51 kW/69 PS. Auch Preis ändert sich vorerst nichts, der Dreitürer steht weiterhin ab 9.550 Euro in der Preisliste, der Fünftürer ist ab 9.950 Euro zu haben.

Mazda: Mit dem MX-5 legt Mazda einen absoluten Fahrspaß-Klassiker neu auf. Die Japaner haben den Wagen konsequent auf Leichtbau getrimmt und um den Fahrer herum entwickelt, freiwillig den Radstand und mit ihm den Innenraum um zwei Zentimeter gekürzt. Bei dem handlichen Format verspricht auch der nominell eher schwache Benziner mit 96 kW/131 PS dynamische Fahrleistungen. Besser geeignet für den Familienalltag dürfte aber der neue CX-3 sein, mit dem Mazda erstmals in der Mini-SUV-Klasse antritt. Die aufgebockte Version des Kleinwagens Mazda2 wird wahlweise von einem 1,5-Liter Diesel mit 105 PS, oder einem Zweiliter-Benziner mit 120 oder 150 PS angetrieben. Der Basispreis soll deutlich unter 19.000 Euro liegen.

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