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Automobilsalon Genf 2015: Die Neuvorstellungen

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Von McLaren bis Renault

McLaren: Die Briten ergänzen ihr Sportwagen-Portfolio um eine weitere Variante. Der 675LT soll das leichteste, schnellste und reinste Modell in der „Super Series“-Familie sein. Gegenüber den bekannten 650S und 625C setzt er sich durch höhere Motorleistung (496 kW/675 PS), ein verlängertes Heck und optimierte Aerodynamik ab. „LT“ steht für Longtail und weist nicht nur auf das verlängerte Heck hin, sondern ist auch eine Reminiszenz an den Rennwagen McLaren F1 GTR Longtail von 1997.

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Mercedes: Mit dem CLA hat Mercedes der kompakten Stufenhecklimousine die Spießigkeit ausgetrieben. Nun soll die Kombi-Version Shooting Brake das gleiche für den Kompakt-Kombi leisten. Motorenangebot und lieferbare Extras entsprechen dem viertürigen CLA. Für den Shooting Brake wird es zunächst zwei 2,1-Liter-Diesel (100 kW/136PS und 130 kW/177 PS) geben. Die Palette der vier „zivilen“ Benziner reicht von 90 kW/122 PS bis 155 kW/211 PS, letzterer ist auch mit Allrad zu haben. Als Sahnehäubchen gilt der 265 kW/360 PS starke CLA 45 AMG Shooting Brake. Die Preise starten bei 29.819 Euro.

Opel: Nach dem Rückzug von Chevrolet und dem damit verbundenen Aus für den Spark ist der Posten des preisgünstigen Einstiegsmodells im GM-Europa-Portfolio frei. Opel füllt die Lücke nun mit dem Kleinstwagen Karl. Der bietet im Gegensatz zum Großteil der einschlägigen Konkurrenz serienmäßig fünf Türen und ebenso viele Plätze. Für den Antrieb gibt es einen 55 kW/75 PS starken Dreizylinderbenziner mit einem Liter Hubraum. Die Preisliste startet mit 9.500 Euro etwas oberhalb der einschlägigen Konkurrenten, dafür gibt es eine ordentliche Basisausstattung inklusive Servolenkung. Darüber hinaus krönen die Rüsselsheimer ein halbes Jahr nach Markteinführung die neue Generation des Corsa mit einem OPC-Sportmodell. Das wartet mit 152 kW/207 PS, breiter Lufthutze auf der Motorhaube und adaptivem Fahrwerk auf. Die Preise dürften bei rund 25.000 Euro starten.

Porsche: Ein auf maximale Fahrdynamik ausgelegter Cayman, das hat im Porsche-Portfolio noch gefehlt. Diese Lücke schließt nun die neue GT4-Version, die vom Sechszylinderboxer des 911 angetrieben wird und mit 283 kW/385 PS für fast 300 km/h Spitzengeschwindigkeit sorgt. Der Spurt von null auf 100 km/h soll in 4,4 Sekunden absolviert sein. Äußerlich gibt sich der GT4 mit drei markanten Luftöffnungen an der Front und einem feststehenden Heckflügel deutlich als Hochleistungsmodell zu erkennen.

Renault: Mit dem Mini-SUV Captur hat Renault gezeigt, dass sie auch gute SUV bauen können. Nun wollen die Franzosen diesen Erfolg eine Klasse höher mit dem Kadjar wiederholen. Der nutzt dafür die Technik des Erfolgsmodells Qashqai von Kooperationspartner Nissan, verpackt sie aber in etwas dynamischere Formen. Zu Motoren und Preisen haben sich die Franzosen noch nicht geäußert.

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