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Automobilsalon Genf 2015: Die Neuvorstellungen

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Von Seat bis Volkswagen

Seat: Erstmals gibt es den stärksten Leon auch als Kombi. Wie die bekannte Limousine zieht der Leon Cupra als ST wahlweise 195 kW/265 PS oder 206 kW/280 PS aus zwei turbogeladenen Litern Hubraum. Die Preise für die handgeschaltete Version starten bei 32.650 Euro, soll ein Doppelkupplungsgetriebe die Gangwechsel übernehmen, werden mindestens 34.260 Euro fällig.

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Skoda: Optisch und in Sachen Verarbeitung soll die Neuauflage von Skodas Flaggschiff Superb deutlich ambitionierter ausfallen als der geräumige, aber zurückhaltende Vorgänger. Statt Ford Mondeo und VW Passat nimmt der Tscheche künftig eher Mercedes E-Klasse und BMW 5er ins Visier. Außer mit großem Platzangebot und komfortablem Fahrwerk soll er dabei auch mit einer langen Ausstattungsliste punkten, auf der sich nun auch ein Abstandstempomat oder ein Fernlichtassistent finden. Der Basispreis soll aber günstig bleiben und unterhalb von 25.000 Euro starten.

Subaru: Der japanische Allradspezialist bringt mit dem Levorg einen sportlichen Kompakt-Kombi nach Europa. Technische Daten nennt der Hersteller noch nicht, in Japan ist der Levorg bereits auf dem Markt und wird von turbogeladenen Boxermotoren mit bis zu 218 kW/296 PS angetrieben. Hinsichtlich der Abmessungen sortiert sich der Kombi unterhalb des Mittelklassemodells Legacy Kombi ein, der nur mit schwächeren Benzinern und einem Diesel angeboten wird. Darüber hinaus präsentieren die Japaner in Genf den überarbeitete Offroad-Kombi Outback sowie die Dieselversion des SUV-Modells Forester.

Ssangyong: Auch die Japaner wollen ab dem späten Sommer mit dem Tivoli am Boom bei den kleinen SUV profitieren. Die bisher vor allem für ihre Design-Sünden wie den Van Rodius bekannten Koreaner haben dem 4,20-Meter-Mobil diesmal ein exaltiertes, aber gefälliges Blechkleid und einen bunten Innenraum verpasst. Beim Antrieb besteht die Wahl zwischen Benziner und Diesel, ein Allradantrieb dürfte gegen Aufpreis zu haben sein. Der Preis ist noch nicht bekannt, er wird aber wohl unterhalb von 20.000 Euro liegen.

Volvo: Die Schweden setzen in Genf voll auf das Crossover-Thema. Neben dem gerade eingeführten Oberklasse-SUV XC90 gibt es mit dem S60 Cross Country eine Mittelklasse-Limousine im Offroad-Kleid zu sehen. Das Basismodell muss ohne Allradantrieb auskommen und wird von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Diesel mit 133 kW/181 PS bewegt. Wer beide Achsen angetrieben wissen will, muss den Fünfzylinder-Diesel mit 158 kW/215 PS wählen und könnte sich dann zumindest in leichtem Gelände wohl fühlen.

Volkswagen: Gleich zwei Familienautos feiern bei VW Neuauflage. Im unteren Preissegment tritt der Hochdachkombi Caddy an, der ein umfassendes Lifting mit neuen Motoren, geschärftem Äußeren und aufgerüsteter Bordelektronik bekommen hat. Komfortabler als in dem Nutzfahrzeug-Ableger dürfte es jedoch im neuen Touran zugehen. Der Kompakt-Van basiert nun wie der Golf auf dem modularen Querbaukasten des Konzerns, entsprechend dürfte das Gewicht gesunken und das Platzangebot gewachsen sein. Darüber hinaus zeigen die Wolfsburger gleich zwei Hochleistungs-Kombis: den 221 kW/300 PS starken Golf R Variant mit Allradantrieb und einer Spurtzeit von 5,1 Sekunden sowie die Variant-Ausführung des Diesel-Dynamikers GTD. Dort treibt ein 135 kW/184 PS starker Selbstzünder die Vorderachse an. Der Preis beträgt 31.975 Euro.

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