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Mahle Autozulieferer erwartet Abschwung

| Autor / Redakteur: dpa / Christian Otto

Auch bei Mahle registriert die Unternehmungsführung die Abkühlung des Marktes. Vor allem in Westeuropa und Südamerika stellt sich der Zulieferer auf einen länger währenden Nachfragerückgang ein.

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Mahle sieht eher skeptisch in die Zukunft. Die Abkühlung auf dem Markt wird wohl bald auch den Zulieferer erreichen.
Mahle sieht eher skeptisch in die Zukunft. Die Abkühlung auf dem Markt wird wohl bald auch den Zulieferer erreichen.
(Mahle)

Die Verantwortlichen beim Autozulieferer Mahle blicken skeptisch auf die kommenden Monate. Unternehmenschef Heinz Junker sagte am Montag in Stuttgart, dass sich bereits ein spürbarer Rückgang bei der weltweiten Produktion von Autos und leichten Nutzfahrzeugen abzeichne. Vor allem in Westeuropa und Südamerika erwartet Mahle länger anhaltende Einbrüche. „Wir sehen auch für 2013 keine Anzeichen für eine Belebung“, betonte Junker.

Aktuell mit positiven Zahlen

Der westeuropäische und südamerikanische Markt sind für das Unternehmen von großer Bedeutung. Mahle macht knapp die Hälfte seines Geschäfts in Europa und etwa zwölf Prozent in Südamerika. Auf die Wachstumsregion Asien/Pazifik entfallen etwa 20 Prozent. Dort zielt der Zulieferer aber auf einen Geschäftsanteil von einem Drittel.

Die Geschäftszahlen sind bis dato aber äußerst positiv: Der Motorkolbenspezialist steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 3,2 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent. In Europa lag der Zuwachs bei 2,5 Prozent.

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