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IZB 2014 BASF: Chemie-Innovationen für die Mobilität der Zukunft

| Redakteur: Michael Ziegler

Die BASF präsentierte vom 14. bis 16. Oktober 2014 auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg funktionale Materialien und Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

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BASF präsentiert ihre Chemie-Innovationen auf der IZB 2014 in Wolfsburg.
BASF präsentiert ihre Chemie-Innovationen auf der IZB 2014 in Wolfsburg.
(Foto: BASF )

Auf der IZB 2014 informierten BASF-Experten die Fachbesucher über Produkte und Technologien für Leichtbau, Elektromobilität, Design und Umwelt. Mit über 770 Ausstellern aus 28 Nationen ist die IZB eine der führenden Messen für die Automobilzuliefererindustrie in Europa.

„Innovationen aus der Chemie eröffnen neue Wege für die Mobilität der Zukunft. Zu Entwicklungen der Automobilindustrie wie Gewichts- und Emissionsreduzierung, Elektromobilität sowie Individualisierung tragen zunehmend chemische Produkte im Auto bei“, sagt Hans W. Reiners, President Unternehmensbereich Performance Chemicals bei der BASF SE.

Eine Möglichkeit, das Gewicht von Autos zu reduzieren, ist die Verwendung von Leichtbaumaterialien. Mit Ultracom bietet BASF ein ganzheitliches System, mit dessen Hilfe automobile Strukturbauteile aus thermoplastischen Verbundwerkstoffen kosten- und gewichtsoptimiert ausgelegt werden können. Ultracom besteht aus drei Komponenten: endlosfaser-verstärkte Halbzeuge (Laminate und Tapes), Spritzgießmassen sowie technische Unterstützung von der Designphase über die Simulation und Verarbeitung bis hin zur Bauteilprüfung.

Weniger Verbrauch und Treibhausgase

BASF bietet Technologien an, die den Verbrauch von Fahrzeugen senken und Ressourcen schonen. Achsgetriebeöle der Marke Emgard tragen im Vergleich zu konventionellen Schmierölen auf Mineralölbasis neben längeren Ölwechselintervallen und einem höheren Verschleißschutz durch ihre besonderen Schmiereigenschaften zu einer Verbesserung der Kraftstoffeffizienz bei.

Mit dem neuen Massenbilanz-Verfahren der BASF können nachwachsende Rohstoffe im Produktionsverbund eingesetzt werden. Dabei werden zu Beginn des Produktionsprozesses fossile durch erneuerbare Rohstoffe ersetzt. Durch ein von unabhängigen Prüfern zertifiziertes Verfahren kann der konkrete Anteil an erneuerbaren Rohstoffen dem jeweiligen Endprodukt im Fahrzeug rechnerisch zugeordnet werden. Der Vorteil: Produkteigenschaften bleiben identisch. Gleichzeitig spart man fossile Ressourcen ein und verringert Treibhausgasemissionen.

Eine weitere Technologie zur Verbesserung der Luftqualität ist PremAir. Mehr als 3 Millionen Fahrzeuge weltweit wurden bereits mit diesen speziellen Katalysatoren ausgestattet, die bodennahes Ozon in Sauerstoff umwandeln.

BASF investiert in die Entwicklung von Kathodenmaterialien und Elektrolyten für Lithium-Ionen-Batterien. Sie bestimmen die Energiedichte und Kosten, und somit letztlich die Leistungsfähigkeit der Batterie. Zudem entwickelt BASF Technologien, welche die Energieeffizienz von Elektrofahrzeugen verbessern können und die Reichweite der Batterie erhöhen. Mit Hilfe einer neu entwickelten Nah-Infrarot-reflektierenden Folie kann die solare Einstrahlung durch die Autoscheiben laut BASF um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Dies verringere vor allem im Sommer die Wärmeentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs und damit den Stromverbrauch der Klimaanlage.

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