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IZB 2014 BASF: Funktionale Materialien und Lösungen

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Chemie-Spezialist präsentiert auf der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg funktionale Materialien und Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

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Auch dieses Jahr ist BASF wieder auf der IZB. Am Stand 2203 in Halle 2 informieren BASF-Experten interessierte Fachbesucher über Produkte und Technologien für Leichtbau, Elektromobilität, Design und Umwelt.
Auch dieses Jahr ist BASF wieder auf der IZB. Am Stand 2203 in Halle 2 informieren BASF-Experten interessierte Fachbesucher über Produkte und Technologien für Leichtbau, Elektromobilität, Design und Umwelt.
(Foto: BASF)

Mit über 770 Ausstellern aus 28 Nationen ist die IZB eine der führenden Messen für die Automobilzuliefererindustrie in Europa. Am Stand 2203 in der Halle 2 informieren BASF-Experten die Fachbesucher über Produkte und Technologien für Leichtbau, Elektromobilität, Design und Umwelt. „Innovationen aus der Chemie eröffnen neue Wege für die Mobilität der Zukunft. Zu Entwicklungen der Automobilindustrie wie Gewichts- und Emissionsreduzierung, Elektromobilität sowie Individualisierung tragen zunehmend chemische Produkte im Auto bei“, sagt Hans W. Reiners, Präsident Unternehmensbereich Performance Chemicals bei der BASF SE.

Weniger Verbrauch und Treibhausgase

Mit dem sogenannten Massenbilanz-Verfahren der BASF lassen sich nachwachsende Rohstoffe im Produktionsverbund einsetzen. Laut Unternehmen werden dabei zu Beginn des Produktionsprozesses fossile Rohstoffe durch erneuerbare ersetzt. Durch ein von unabhängigen Prüfern zertifiziertes Verfahren kann der konkrete Anteil an erneuerbaren Rohstoffen dem jeweiligen Endprodukt im Fahrzeug rechnerisch zugeordnet werden. Die Produkteigenschaften bleiben identisch, gleichzeitig werden fossile Ressourcen eingespart und die Treibhausgasemissionen verringert.

Effiziente Energie für alternative Antriebskonzepte

Wie das Unternehmen mitteilte, investiert es in die Entwicklung von Kathodenmaterialien und Elektrolyten für Lithium-Ionen-Batterien. Sie bestimmen entscheidend die Energiedichte und Kosten, und somit letztlich die Leistungsfähigkeit der Batterie. Mit Hilfe einer neu entwickelten Nah-Infrarot-reflektierenden Folie kann außerdem die solare Einstrahlung laut BASF durch die Autoscheiben um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Dies verringert vor allem im Sommer die Wärmeentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs und damit den Stromverbrauch der Klimaanlage.

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