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Energiespeicher BASF und VW stiften „Wissenschaftspreis für Elektrochemie“

| Redakteur: Christian Otto

BASF und Volkswagen wollen die Forschung im Feld der Elektrochemie noch stärker fördern. Deshalb loben sie zusammen den „Wissenschaftspreis Elektrochemie“ aus.

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Der Preis würdigt herausragende natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen und gibt Impulse für die Entwicklung von leistungsfähigen Energiespeichern. Die derzeitigen Energiespeicher erreichen noch nicht die Leistungsfähigkeit, die der Kunde von Energieversorgung und Mobilität erwartet. Vor diesem Hintergrund möchten die beiden Unternehmen mit dem Preis Forscher motivieren, sich auf dem Gebiet der Elektrochemie und deren Anwendungen noch stärker zu engagieren. Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE erklärt das Engagement: „Batterien sind die Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität der Zukunft. Mit dem Wissenschaftspreis unterstützen wir hochqualifizierte Wissenschaftler in aller Welt, damit neue zukunftsfähige Batterietechnologien schneller erforscht und entwickelt werden“. Und auch Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, bestätigt die Notwendigkeit des Preises: „Dieser Wissenschaftspreis soll motivieren und innovatives Denken weiter vorantreiben. Denn die Weiterentwicklung von leistungsfähigen Batterien ist unerlässlich, um die Reichweite und damit auch die Attraktivität von Elektrofahrzeugen zu steigern.“

Preisgeld dient als Anschubfinanzierung

Der Wissenschaftspreis wird von nun an jährlich ausgeschrieben und richtet sich weltweit an exzellente Wissenschaftler aus der akademischen Forschung. Das Preisgeld beträgt 50.000 Euro. Es ist als Anschubfinanzierung für weitere Forschungsaktivitäten gedacht und soll für Laborausstattung, wissenschaftliche Veranstaltungen oder die Finanzierung hochqualifizierter Mitarbeiter verwendet werden. Kandidaten können sich bis zum 3. August 2012 auf der Internet-Plattform www.science-award.com mit den erforderlichen Unterlagen bewerben. Eine Jury aus Experten von BASF, Volkswagen und Vertretern aus der Wissenschaft beurteilt die eingereichten Beiträge. Die Preisverleihung wird am 22. Oktober 2012 in Wolfsburg stattfinden.

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