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TDK und Epcos Bauelementesparten fusionieren

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die neue TDK-EPC Corporation ist nun für das zusammengeführte Bauelementegeschäft von TDK und Epcos verantwortlich und wird die Produkte unter den Marken TDK und Epcos weiter vertreiben.

TDK-EPC ist in Asien, Europa sowie in Nord- und Süd-Amerika präsent. Den Zeitraum von April 2008 bis März 2009 zugrunde gelegt, würde sich der weltweite Umsatz des Bauelementeherstellers auf rund vier Milliarden US-Dollar belaufen. Insgesamt wird TDK-EPC in seinen 50 Fertigungs-, Forschungs- und Entwicklungsstandorten sowie in seinem weltweiten Vertriebsnetzwerk rund 36.000 Mitarbeiter beschäftigen.

TDK produziert vor allem von Standardbauelementen wie Keramikkondensatoren und Induktivitäten für den Einsatz in Anwendungen der Unterhaltungselektronik, Informationstechnik und Automobilindustrie. Epcos dagegen fertigt insbesondere kundespezifische Produkte auf der Basis von SAW-Filtern, Duplexern, Hochfrequenz-Modulen, Piezo-Aktuatoren sowie Aluminium-Elektrolyt- und Folien-Kondensatoren für Anwendungen in der Telekommunikationstechnik sowie der Automobil- und Industrie-Elektronik.

Während TDK vor allem in Japan und weiteren asiatischen Ländern über sehr enge Kundenbeziehungen verfügt, ist Epcos in seinem Heimmarkt Europa stark verankert, ergänzt TDK aber auch durch seine Präsenz in Ländern wie Brasilien und Indien. „Unser zusammengeführtes Geschäft ist sowohl in allen Abnehmerbranchen als auch Regionalmärkten der Elektronik stärker positioniert, als es TDK und Epcos zuvor jeweils einzeln waren“, sagte Takehiro Kamigama, President & CEO von TDK sowie des Board of Directors von TDK-EPC.

Unter ihrer neuen Dachmarke TDK-EPC führen TDK und Epcos ihr Geschäft außerhalb Japans noch parallel über die etablierten Vertriebskanäle. Aufgrund unterschiedlicher Prozessabläufe und IT-Systeme erfolgt die Auftragsabwicklung weiterhin noch über die jeweiligen Customer-Service-Organisationen von TDK oder Epcos.

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