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Additive Fertigung Benseler gründet Tochter für additive Fertigungsverfahren

| Redakteur: Sven Prawitz

Benseler und 3D-Laser gründen ein Joint Venture: die 3D Laser BW GmbH. Benseler möchte damit in die Anwendung additiver Herstellprozesse einsteigen; für 3D Laser ist es eine Gelegenheit das eigene Geschäft auszubauen.

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Benseler steigt in die Entwicklung und Fertigung von nach additiven Verfahren hergestellten Produkten ein.
Benseler steigt in die Entwicklung und Fertigung von nach additiven Verfahren hergestellten Produkten ein.
(Bild: 3D Laser BW )

Die Benseler-Firmengruppe steigt in die additive Fertigung ein: Gemeinsam mit der in Kirchheim unter Teck ansässigen Firma 3D-Laser hat das Unternehmen die 3D Laser BW GmbH & Co. KG gegründet. Der Fokus der am 1. Januar 2018 an den Start gegangenen neuen Unternehmenstochter liegt auf der additiven Fertigung im metallischen Bereich.

Das Portfolio der 3D Laser BW GmbH & Co. KG umfasst die gesamte Bauteilgestaltung und Fertigung, beginnend bei der Beratung über Konstruktion, Simulation und Machbarkeitsprüfungen bis hin zur Herstellung, mechanischer Nachbearbeitung, Oberflächenbehandlung und Montage von Baugruppen. Zudem entwickelt das Unternehmen auf Wunsch und nach Kundenvorgaben auch die metallischen Pulver für die jeweiligen Bauteile.

„Eine Win-win-Situation“

„Wir haben die Entwicklungen im Bereich additive Fertigung in den vergangenen Jahren aufmerksam verfolgt und analysiert, welchen Einfluss diese Technologie auf unser Portfolio haben kann“, erklärt Silvio Peschke, Geschäftsführer der 3D Laser BW GmbH. „Oliver Wagner, Gründer und Geschäftsführer der auf Metall-Laserschmelz-Bauteile spezialisierten Firma 3D-Laser, war auf der Suche nach einem Investor und wir hielten Ausschau nach einer passenden Beteiligung“, so Silvio Peschke. Daraus entstand zum 1. Januar 2018 die 3D Laser BW GmbH & Co. KG. Die Geschäftsführung teilt sich Silvio Peschke mit Oliver Wagner, der verantwortlich für Technologie und das operative Geschäft zeichnet. „Eine Win-win-Situation für beide Seiten“, freut sich Oliver Wagner, der mit seinem zuletzt fünf Mitarbeiter starken Unternehmen seit 2011 die Produktion von Bauteilen im additiven Metall-Laserschmelz-Verfahren anbietet.

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