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Neue Modelle Bentley verpasst dem Mulsanne mehr Speed

| Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

In der sportlichen Nobelliga spielt das neue Topmodell von Bentley: Der Mulsanne Speed ist so luxuriös wie das gleichnamige Flaggschiff der Traditionsmarke, aber stärker.

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In der sportlichen Nobelliga spielt das neue Topmodell von Bentley: der Mulsanne Speed.
In der sportlichen Nobelliga spielt das neue Topmodell von Bentley: der Mulsanne Speed.
(Foto: Bentley)

Der britische Luxus-Hersteller Bentley trimmt sein Flaggschiff auf sportlich: Im Mulsanne Speed arbeitet der 6,75-Liter-V8 des Mulsanne, ist aber um 25 PS auf 395 kW/537 PS erstarkt und hat nun 1.100 Newtonmeter Drehmoment, das ab 1.750 Umdrehungen pro Minute anliegt. In 4,9 Sekunden und damit eine knappe halbe Sekunde schneller als der Mulsanne stürmt der Speed auf 100 km/h, erst bei 305 km/h ist Schluss. Seine Premiere feiert das neue Topmodell auf dem Autosalon in Paris (4. bis 19. Oktober).

Die Ingenieure haben den Achtzylinder mit Doppelturboaufladung umfassend überarbeitet, so dass der Verbrennungsprozess nun beschleunigt und präziser ablaufen soll. Dadurch steigt auch die Effizienz: Der Verbrauch ist laut Bentley um 13 Prozent gesunken. Die Motorüberarbeitung kommt auch dem Standard-Mulsanne zugute: Der 377 kW/512 PS starke V8 wird ebenfalls sparsamer. Die Zylinderabschaltung – bei geringer Motorbeanspruchung geht das Aggregat in den V4-Modus über – soll nun flüssiger arbeiten. Zudem wurde das Getriebe überarbeitet.

Mit Hilfe des neuen „S“-Modus hat der Fahrer noch mehr Kontrolle über den Mulsanne Speed: Die Einstellung hält die Motordrehzahl dauerhaft über 2.000 U/min, so dass die Turbolader zu jedem Zeitpunkt ihre volle Leistungskraft entwickeln können. Der Fahrer kann auch das Fahrwerk anpassen, der Modus „Sport“ sorgt für die Straffung der Luftfederung, gleichzeitig wird die Lenkung angepasst.

Einen Preis für das Topmodell nannten die Briten noch nicht. Die 300.000-Euro-Marke dürfte die Luxus-Limousine aber bereits in der Grundausstattung übertreffen – mal abgesehen davon, dass die betuchten Kunden traditionell reichlich Gebrauch von den maßgeschneiderten Sonderausstattungsangeboten machen.

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