Suchen

Wirtschaft Bericht: Hella will Geschäft mit Fahrerassistenz-Software verkaufen

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Der Elektronikspezialist will sich laut einem Medienbericht vom Geschäft mit Fahrerassistenz-Software trennen. Das könnte dem Zulieferer, der bei seiner letzten Bilanzpräsentation ein dickes Minus verkünden musste, einen ordentlichen Geldbetrag einbringen.

Firmen zum Thema

Der Automobilzulieferer Hella hat seinen Hauptsitz in Lippstadt.
Der Automobilzulieferer Hella hat seinen Hauptsitz in Lippstadt.
(Bild: Hella)

Der Autozulieferer Hella will Kreisen zufolge sein Geschäft mit Fahrerassistenz-Software verkaufen. Die Tochter könnte mehrere hundert Millionen Euro einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag (27. August) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden. Es sei auch nicht sicher, dass es eine Transaktion geben werde. Das Unternehmen habe zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme reagiert.

Anleger zeigten sich erfreut. Der Aktienkurs von Hella legte auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft um mehr als anderthalb Prozent

Hella unter Druck

Der Licht- und Elektronikspezialist hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (Ende 31. Mai) einen hohen Verlust eingefahren: Das Ebit betrug minus 343 Millionen Euro. Der Zulieferer begründete diesen Verlust unter anderem mit Wertminderungen, die sich durch eine geringere Auslastung der Standorte ergeben hätten. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch ein operatives Ergebnis von 808 Millionen Euro erzielt.

(ID:46831849)