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Entwicklungsdienstleister Bertrandt investiert in Aluminium-Komponentenfräse

| Redakteur: Christian Otto

Der Engineering-Spezialist Bertrandt investiert in eine Komponentenfräse für Aluminium. Das Unternehmen will damit sein Portfolio im Design-Modellbau erweitern.

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Die neue Komponentenfräse für Aluminium erweitert das Modellbau-Portfolio von Bertrandt.
Die neue Komponentenfräse für Aluminium erweitert das Modellbau-Portfolio von Bertrandt.
(Bild: Bertrandt AG)

Bertrandt hat in seinem Design-Modellbau im Technikum Ehningen eine neue Komponentenfräse der Firma Fooke in Betrieb genommen. Mit der Investition ergänzt das Unternehmen seinen Maschinenpark im Feststoffbereich um die Fertigung von Aluminiumteilen. Durch die stabile Bauweise und gute Innenkühlung kann die Fräse mehr Material pro Arbeitsgang abnehmen und liefert gleichzeitig sehr gute Oberflächenergebnisse. Dies ist laut des EDLs besonders wichtig bei Komponenten die ein homogenes Fräsbild aufweisen müssen, wie polierter Chromzierrat für Designmodelle.

Mit einer Größe von 3.500 mm x 2.200 mm x 1.500 mm können die Modellbauer jetzt zum Beispiel Seitenwandrahmen für Datenkontrollmodelle, Karosserieteile oder polierten Chrom-Zierrat aus Aluminium herstellen. Ein besonderer Vorteil der neuen Fräse ist laut des Entwicklungsdienstleisters (EDL) die präzise Darstellung von Oberflächen bei einem großen Zerspanungsvolumen und hoher Geschwindigkeit.

Ergänzung des Maschinenparks

Mit dem neuen Werkzeug investierte Bertrandt rund 900.000 Euro in seinen Design-Modellbau – inklusive der Baumaßnahmen für die neue Bodenplatte – und verfügt jetzt über fünf Fräsmaschinen für unterschiedliche Materialien und Anforderungen. Mit seiner Ausstattung deckt das Unternehmen im Design-Modellbau das gesamte Spektrum des modernen Modellbaus ab: vom Clay- und Hardmodelling über Proportions-, Ergonomie- und Durchsichtsmodelle bis hin zu Designerlebnisfahrzeugen, Showcars und Datenkontrollmodellen.

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