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IAA 2017 Bertrandt: Virtualisierung in der Entwicklungstechnologie

Redakteur: Svenja Gelowicz

Bertrandt stellt auf der IAA 2017 Exponate zu den Trendthemen „Virtualisierung in der Entwicklung“ und „vernetztes Fahren“ vor. Besucher können mithilfe von Augmented- und Virtual Reality einen Blick in die digitale Entwicklungstechnik von morgen werfen.

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Bertrandt präsentiert auf der IAA Virtualisierung in der Entwicklungstechnologie.
Bertrandt präsentiert auf der IAA Virtualisierung in der Entwicklungstechnologie.
(Bild: Bertrandt)

Augmented- und Virtual Reality sind Trendthemen in der Entwicklungstechnologie: Die dreidimensionalen Visualisierungstechniken ermöglichen es, während der Produktentstehung unterschiedliche Szenarien durchzuspielen. Eventuelle Herausforderungen können direkt erkannt und in einem frühen Entwicklungsstadium optimiert werden. Das ermöglicht es den Spezialisten, zielgenauer und schneller zu entwickeln. Engineering-Dienstleister Bertrandt setzt Augmented- und Virtual Reality bereits in den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen ein. Auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung für Pkw (IAA) werden am Messestand einige Einsatzbereiche vorgestellt.

Strömungsverlauf wird sichtbar

Viele Abläufe, gerade im Bereich der Fahrdynamik, sind vorab schwierig definierbar. Ein Beispiel dafür ist der Strömungsverlauf bei der Bremskühlung. Denn: Dieser ist jeweils unterschiedlich, abhängig von den Felgen, dem Abschirmblech und der Einpresstiefe. Mit Hilfe einer digitalen Datenbrille wird der Strömungsverlauf für die Besucher sichtbar gemacht, welcher für die gesamte Bremsenentwicklung entscheidend ist.

Auch im Bereich Powertrain setzt der Entwicklungsspezialist auf den Einsatz von Augmented Reality. Mit Blick durch die Datenbrille erkennen die Besucher den gesamten Kühlkreislauf samt Motor virtuell am Ausstellungsstück.

3-D-Projektionen mit Microsofts Hololens

Im Bereich Augmented Reality setzt Bertrandt auf die Datenbrille Hololens von Microsoft. Mit dieser Technik können virtuelle Inhalte als interaktive 3-D-Projektionen in einer realen Umgebung positioniert werden. Die Darstellung im Raum erfolgt durch ins Sichtfeld programmierte Inhalte. „Grundsätzlich kann die Hololens alle Daten verarbeiten, die sich in 3-D-Modelle umwandeln lassen. Dafür erstellen die Bertrandt-Entwickler aus CAD-Daten eine Catpart-Datei und wandeln diese anschließend in ein 3-D-Modell um“, sagt Bernhard Zechmann, Ressortleiter System Services bei Bertrandt. Sowohl in Augmented Reality als auch in Virtual Reality sieht der Entwicklungs-Spezialist großes Potenzial hinsichtlich der Zusammenarbeit über Raum- und Ländergrenzen hinweg.

Besucher können am Bertrandt-Messestand außerdem die zukünftige Vernetzung von Fahrassistenzsystemen und Backend-Strukturen hautnah erleben. Im Fahrassistenz-Simulator bekommt der Besucher eine Virtual-Reality-Brille, durch die das Cockpit und die Straße zu sehen sind. Es werden verschiedene Fahrsituationen eingeblendet. Sobald eine mögliche Gefahrensituation naht, warnt das System. So kann der Fahrer entscheiden, ob er die Situation selbst beherrscht oder auf das Fahrassistenzsystem vertraut.

Bertrandt auf der IAA, Halle 5.1, Stand B20

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