Suchen

K2013 Beschichtete Bauteile in einem Schritt fertigen

| Redakteur: Thomas Günnel

Die Oberflächen im Fahrzeuginnenraum sollen hochwertig aussehen, sich gut anfühlen, robust und günstig herzustellen sein. Die von Bayer MaterialScience mitentwickelte DirectCoating-/DirectSkinning-Technik erfüllt laut Hersteller diese Forderungen. Das Unternehmen präsentiert sie auf der K 2013 erstmals der Öffentlichkeit.

Firmen zum Thema

Die Oberflächen im Fahrzeuginnenraum sollen hochwertig aussehen, sich gut anfühlen, robust und günstig herzustellen sein. Bayer MaterialScience zeigt auf der K2013 die sogenannte DirectCoating-/DirectSkinning-Technik, die laut Hersteller diese Forderungen erfüllt.
Die Oberflächen im Fahrzeuginnenraum sollen hochwertig aussehen, sich gut anfühlen, robust und günstig herzustellen sein. Bayer MaterialScience zeigt auf der K2013 die sogenannte DirectCoating-/DirectSkinning-Technik, die laut Hersteller diese Forderungen erfüllt.
(Foto: Bayer)

In Verbindung mit neuen thermoplastischen Trägermaterialien ermöglicht das Verfahren demnach die effiziente Fertigung beschichteter Bauteile in einem Schritt. Laut Bayer stehen transparente oder farbige Lacke zur Verfügung, deren Aussehen von matt über hochglänzend bis zu Klavierlackoptik variieren kann. Die Haptik lässt sich hart oder weich einstellen. Bei entsprechender Formgebung des Werkzeugs seien auch genarbte und strukturierte Oberflächen möglich.

Fertigung in einem Werkzeug

Beim DirectCoating-Verfahren wird ein thermoplastischer Träger in der ersten Kavität eines Zwei-Komponenten-Werkzeugs spritzgegossen. Durch verschiedene Techniken ist es möglich, ihn direkt im Werkzeug in die zweite Kavität zu überführen. Dabei entstehe ein schmaler Spalt, der mit einer zweikomponentigen Polyurethan-Beschichtung geflutet wird. Nach dem Öffnen des Werkzeugs lässt sich das fertig beschichtete Teil sofort weiterverarbeiten.

Halle 06/ A75

(ID:42331225)