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Autoliv Bessere Crashtests in Japan

| Redakteur: Bernd Otterbach

Autoliv hat im japanischen Tsuba, nördlich von Tokio, eine ausgestattete Versuchsanlage für Crashtests eingeweiht.

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Das schwedische Unternehmen investierte in eine Schlittenanlage, die fähig sein soll, Crashbedingungen zukünftiger Fahrzeugentwicklungen besser nachzubilden. Autoliv ist nach eigenen Angaben der einzige Automobilzulieferer mit dieser sogenannten „pitching technology“. Karossen sollen bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h in Frontal- und Seitenaufprallversuchen getestet werden. Die Kosten für die Erweiterung balaufen sich auf 13 Millionen US-Dollar.

Autoliv beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in Japan, davon 400 Ingenieure, die die japanischen Kunden von drei technischen Zentren sowie zwei Repräsentanzbüros aus betreuen.

Mit der Erweiterung der japanischen Anlage unterhält das Unternehmen acht Crashbahnen für Realcrashs sowie 13 Schlittenanlagen für Karossenversuche. Der Großteil der Versuche wird von OEM und anderen externen Kunden in Auftrag gegeben.

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