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Mitsubishi Bestes Ergebnis der Konzerngeschichte

| Autor / Redakteur: Martin Achter / Andreas Wehner

So gut lief es für den japanischen Hersteller noch nie: Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete Mitsubishi das beste Ergebnis der Firmengeschichte. In Deutschland gibt es jedoch noch viel Arbeit.

Der Umsatz des japanischen Herstellers stieg um 15 Prozent auf knapp 2,1 Billionen Yen (14,78 Milliarden Euro).
Der Umsatz des japanischen Herstellers stieg um 15 Prozent auf knapp 2,1 Billionen Yen (14,78 Milliarden Euro).
(Foto: Mitsubishi)

Mitsubishi Motors hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis eingefahren. Wie das Unternehmen am Dienstag in Tokio mitteilte, machte es von April 2013 bis März 2014 einen Nettogewinn von 104,7 Milliarden Yen (rund 739 Millionen Euro). Dies entsprach einer Steigerung um 176 Prozent gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr. Die Nettogewinnmarge lag bei fünf Prozent.

Der Umsatz des japanischen Herstellers stieg um 15 Prozent auf knapp 2,1 Billionen Yen (14,78 Milliarden Euro). Auch beim operativen Ergebnis lag Mitsubishi auf Rekordniveau (123,4 Milliarden Yen, plus 83 Prozent). Der weltweite Absatz stieg um sechs Prozent auf 1,05 Millionen Fahrzeuge. Haupttreiber waren laut Konzern die Geschäfte in Nordamerika (+14 %) und in Europa (+ 11 %).

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Mitsubishi damit, seinen Fahrzeugabsatz deutlich steigern zu können. Die Planung sieht vor, 1,18 Millionen Autos zu verkaufen. Dies entspräche einem Absatzplus von 13 Prozent.

Neustart auf dem deutschen Markt

In Deutschland stellt sich Mitsubishi derzeit neu auf. Die Verkaufszahlen waren in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. 2011 hatte das Kraftfahrt-Bundesamt noch über 30.000 Neuzulassungen von Fahrzeugen der Marke verzeichnet. 2013 waren es 21.141.

Im März hatte Mitsubishi Motors Deutschland (MMD) ein Strategiekonzept zur Neupositionierung der Marke vorgestellt. Der Importeur will wieder mehr Autos verkaufen und dazu unter anderem sein Profil als Anbieter von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben in den Mittelpunkt rücken. Außerdem will das Unternehmen die Kundenzufriedenheit deutlich stärken. Im Mai führt Mitsubishi das SUV Outlander in der Version als Plug-in-Hybrid zum Einstiegspreis von 39.990 Euro in den Handel ein. Das Fahrzeug ist die einzige Modellneuheit auf dem deutschen Markt in diesem Jahr.

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Mitsubishi Deutschland steht seit Februar unter neuer Führung. Geschäftsführer ist seitdem Werner H. Frey. Zuvor hatte die Emil-Frey-Gruppe grünes Licht vom Bundeskartellamt für die mehrheitliche Übernahme der MMD Automobile GmbH erhalten.

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