Brennstoffzelle BMW beginnt Produktion des Wasserstoffautos iX5

Von Thomas Günnel

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Im August kündigte BMW die geplante Serienfertigung von Wasserstoffautos an. Jetzt hat die Produktion des iX5 in München begonnen.

Produktionsstart für eine Kleinserie für BMWs iX5 im Pilotwerk in München.
Produktionsstart für eine Kleinserie für BMWs iX5 im Pilotwerk in München.
(Bild: Tom Kirkpatrick/BMW AG)

BMW hat die Produktion seines Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeugs „iX5 Hydrogen“ begonnen. Die Kleinserie entsteht im Pilotwerk des Münchner Forschungs- und Innovationszentrums. Rund 100 Fahrzeuge sollen entstehen. Ab dem Frühjahr 2023 will BMW das Modell „als Technologie-Demonstrator für lokal CO2-freie Mobilität in ausgewählten Regionen einsetzen“, teilte eine Sprecherin des Herstellers mit.

Die Basisfahrzeuge stammen aus dem US-amerikanischen BMW-Werk in Spartanburg und basieren auf dem X5. Im Karosseriebau des Pilotwerks erhalten die Modelle eine neue Bodengruppe. Diese nimmt die beiden Wasserstoff-Tanks im Mitteltunnel und unter der Fondsitzbank auf. In der Montage integrieren die Werker neben Serienbauteilen das modellspezifische 12-Volt- und 400-Volt-Bordnetz, die Leistungsbatterie und den Elektromotor und die Brennstoffzelle.

Brennstoffzellen von Toyota, eigene Systemmontage

Der Elektromotor ist mit der Leistungsbatterie im Bereich der Hinterachse angeordnet. Baugleiche Motoren setzt BMW in seinen batterieelektrisch angetriebenen und Plug-in-Hybrid-Modellen ein. Die unter der Fronthaube des iX5 Hydrogen positionierten Brennstoffzellensysteme fertigt der Autohersteller seit August dieses Jahres selbst: im Wasserstoff-Kompetenzzentrum in Garching nördlich von München. Die einzelnen Brennstoffzellen liefert Toyota.

Das Brennstoffzellensystem leistet 125 kW/170 PS. Kombiniert mit einem Elektromotor und einer für das Modell entwickelten Leistungsbatterie stehen im iX5 275 kW/374 PS zur Verfügung.

Zahlreiche Komponenten entstehen exklusiv für das Wasserstoff-Fahrzeug. Darunter sind Bauteile aus dem „Additive Manufacturing Campus“. Er ist Teil des Pilotwerkes. Hier bündelt das Unternehmen die Kompetenzen zu 3D-Druckverfahren. Davon abgesehen durchläuft der iX5 Hydrogen alle regulären Produktionsschritte.

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