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Elektromobilität

BMW Brilliance Automotive baut Batteriefabrik in China aus

| Autor: Jens Scheiner

Ein halbes Jahr nach der Eröffnung einer Batteriefabrik in China plant das Joint Venture BMW Brilliance Automotive nun, das Werk zu erweitern. Ab 2020 produziert das Gemeinschaftsunternehmen dort die Akkus für den vollelektrischen BMW iX3.

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BMW Brilliance Automotive erweitert die Batteriefabrik in Shenyang und produziert dort künftig auch leistungsfähigere Akkus für den vollelektrischen BMW iX3.
BMW Brilliance Automotive erweitert die Batteriefabrik in Shenyang und produziert dort künftig auch leistungsfähigere Akkus für den vollelektrischen BMW iX3.
(Bild: BMW)

Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) passt seine Produktionsstrukturen für voll- und teilelektrifizierte Fahrzeuge an und erweitert die Kapazitäten in der Batteriefabrik im chinesischen Shenyang. Im „High-Voltage Battery Centre Phase II“ produziert BBA künftig leistungsfähigere Batterien für den vollelektrischen BMW iX3. Der BMW iX3 läuft ab 2020 im benachbarten BBA-Werk Dadong vom Band. Anfang des Jahres lief dort bereits die Produktion des neuen BMW 5er Plug-in-Hybrid an.

BMW produziert an zehn Standorten weltweit Autos mit Verbrennungsmotor oder Plug-in-Hybrid auf den gleichen Bändern. In China bietet der OEM insgesamt sechs elektrifizierte Fahrzeuge im Premiumsegment an.

Drei Batteriefabriken in Deutschland, USA und China versorgen die lokale Produktion von elektrifizierten Fahrzeugen mit Batterien. In Zukunft soll auch die Herstellung von vollelektrischen Fahrzeugen in die bestehenden Produktionsstrukturen integriert werden. Wie der OEM mitteilte, sollen künftig zwei flexible, weiterentwickelte Fahrzeugarchitekturen für alle Antriebsformen die Komplexität in der Produktion reduzieren.

Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive

Das Joint Venture BBA wurde 2003 gegründet und umfasst die Produktion und den Vertrieb von BMW-Fahrzeugen in China sowie lokale Entwicklungsaufgaben. Die BBA Automobilwerke in Tiexi und Dadong produzierten 2017 nahezu 400.000 Fahrzeuge für den chinesischen Markt, das entspricht einem Wachstum von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die maximale Kapazität der beiden Werke steigt ab 2019 auf 520.000 Einheiten pro Jahr. Seit 2009 hat das Joint Venture über 52 Milliarden RMB (circa 6,7 Milliarden Euro) in die BBA Werke investiert und beschäftigt über 16.000 Mitarbeiter. Der Vertrag für das Joint Venture läuft bis 2028.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE