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Elektromobilität

BMW intensiviert Forschung zu Batteriezellen

| Autor/ Redakteur: dpa / Maximiliane Reichhardt

BMW hat in München ein neues Kompetenzzentrum zur Batteriezellenfertigung errichtet. Das Unternehmen überrascht bei der Eröffnung mit einer Ankündigung zum nachhaltigen Rohstoffeinkauf.

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BMW will weiter in die Forschung zu Batteriezellen investieren.
BMW will weiter in die Forschung zu Batteriezellen investieren.
(Bild: BMW)

BMW investiert in die Batteriezellfertigung: Am Donnerstag (14. November) hat der Automobilhersteller sein neues Kompetenzzentrum in München vorgestellt, das im Dezember die Arbeit aufnehmen soll. „Die Batteriezell-Technik ist ein zentraler Erfolgsfaktor unserer Elektro-Offensive“, sagte Konzernchef Oliver Zipse. Sie habe Einfluss auf Leistung und Kosten der Gesamtbatterie.

Samsung und CATL produzieren die Batterien

Dass man mit Kosten von 200 Millionen Euro ein eigenes Zentrum für die Batteriezellforschung mit bis zu 200 Mitarbeitern errichtet, erklärte Zipse damit, dass es sich um eine sehr spezifische Technik handele. Da sei es sinnvoll, „das hier zu bündeln". BMW habe derzeit nicht vor, die Batteriezellen selbst zu bauen – das übernehmen momentan Samsung und CATL. Im Kompetenzzentrum will das Unternehmen aber Batterien entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse seiner Autos abgestimmt sind. In die Entwicklung sollen auch die Zulieferer einbezogen werden.

Kobalt aus Australien und Marokko

Eine wachsende Rolle spielt für BMW auch der Einkauf der Rohstoffe. Ab 2020 will das Unternehmen Lithium und Kobalt selbst beziehen und den Herstellern der Batteriezellen zur Verfügung stellen. Kobalt soll dann nur noch aus Minen in Australien und Marokko stammen, Lithium unter anderem aus Australien. Insbesondere Kobalt ist ein für die Elektromobilität wichtiger aber problematischer Rohstoff. Abgebaut wird das Mineral hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Langfristig schließt BMW nicht aus, Kobalt auch wieder von dort zu beziehen. Voraussetzung sei aber, dass die Produktion den Standards des Unternehmens entspreche.

Mehr zum Thema in Ausgabe 1/2 2020

Mehr zum BMW Kompetenzzentrum und der Forschungsarbeit dort erfahren Sie in der ersten Ausgabe des neuen Jahres. »Automobil Industrie« 1/2 erscheint am 31. Januar 2020. Und später in unserem Heftarchiv.

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