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BMW kürzt Tausenden Mitarbeitern Arbeitszeit und Gehalt

| Autor/ Redakteur: dpa / Maximiliane Reichhardt

BMW muss sparen: Der Automobilhersteller kündigt an, Tausenden Arbeitnehmern die Arbeitszeit sowie das Gehalt zu kürzen.

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BMW will im Rahmen seines Sparprogramms unter anderem die Zahl der auf 40 Stunden aufgestockten Verträge reduzieren.
BMW will im Rahmen seines Sparprogramms unter anderem die Zahl der auf 40 Stunden aufgestockten Verträge reduzieren.
(Bild: BMW)

BMW will im Zuge seines Sparprogramms bei Tausenden hochqualifizierten Mitarbeitern Arbeitszeit und Gehalt reduzieren. Das kann bei einigen der mehr als 5.000 Betroffenen Einbußen von 10.000 bis 14.000 Euro im Jahr bedeuten, wie die „Wirtschaftswoche“ am Donnerstag (3. Oktober) berichtet hatte. BMW kommentierte die Zahlen nicht, bestätigte aber, dass es bei den Gesprächen über das Sparpaket auch darum gehe, die Zahl der auf 40 Stunden aufgestockten Verträge zu reduzieren. Der Betriebsrat hat Widerstand angekündigt.

Betriebsrat kritisiert: „Die Arbeit wird nicht weniger“

Hintergrund der Debatte ist, dass hochqualifizierte Mitarbeiter bei BMW die tarifliche Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden erhöhen können und dann entsprechend mehr Geld bekommen. Dies setzt voraus, dass Unternehmen und Mitarbeiter dies wollen und ist üblicherweise auf zwei Jahre befristet. BMW will nun viele dieser Vereinbarungen nicht verlängern. Laut „Wirtschaftswoche“ soll etwa ein Drittel der rund 17.000 Mitarbeiter mit solchen Verträgen betroffen sein.

Von Seiten des Betriebsrats kommt Kritik: „Ich werde dafür Sorge tragen, dass hoch qualifizierte Mitarbeiter weiter 40 Stunden arbeiten dürfen“, sagte Betriebsratschef Manfred Schoch. Eine Sprecherin erklärte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir wollen nicht, dass wenige Menschen massiv betroffen sind.“ Zudem befürchtet der Betriebsrat, dass die Kürzung zu Arbeitsverdichtung führe: „Die Arbeit wird ja nicht weniger.“ BMW will die Gespräche über das Sparpaket bis Ende des Jahres abschließen. Beim Betriebsrat heißt es, man stehe dabei erst ganz am Anfang. Neben der Reduzierung der 40-Stunden-Verträge geht es bei dem Sparpaket auch um Einschnitte beim Jahresbonus und einen Abbau von Zeitarbeit. Zudem sollen frei werdende Stellen nicht nachbesetzt werden.

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