Produktion Baubeginn für Fahrzeugwerk von BMW in Ungarn

Quelle: dpa

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Ab dem Jahr 2025 will BMW im ungarischen Debrecen Elektroautos produzieren. Diese Woche war Baubeginn für die erste Autofabrik der Welt, die ausschließlich erneuerbare Energie nutzen soll.

BMW investiert rund eine Milliarde Euro in das neue ungarische Werk, in dem 2025 die Serienproduktion für ein vollelektrisches Fahrzeug der „Neuen Klasse“ starten soll.
BMW investiert rund eine Milliarde Euro in das neue ungarische Werk, in dem 2025 die Serienproduktion für ein vollelektrisches Fahrzeug der „Neuen Klasse“ starten soll.
(Bild: BMW)

Der Autokonzern BMW hat am Mittwoch (1. Juni) den Grundstein für sein neues Werk im ungarischen Debrecen gelegt. Ab 2025 will BMW dort mit der Serienproduktion seines ersten auf einer reinen Elektroplattform stehenden Modells beginnen. Als erste Autofabrik der Welt werde das Werk ausschließlich mit erneuerbarer Energie und damit komplett CO2-frei produzieren, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic in Debrecen.

Rund 1.000 Beschäftigte sollen dort bis zu 150.000 vollelektrische Autos im Jahr bauen. Das künftig in Debrecen gefertigte Modell basiert auf einer für vollelektrische Fahrzeuge entwickelten Architektur und begründet die „Neue Klasse“ von BMW. Sie wird anschließend konzernweit eingeführt. BMW will damit E-Autos so profitabel fertigen wie heute Autos mit Verbrennungsmotoren. Das Unternehmen investiert mehr als eine Milliarde Euro in den Standort.

„Wir werden weder Öl noch Erdgas einsetzen“

Das neue Werk in Ungarn spielt für BMW „eine entscheidende Rolle bei der Transformation zur Elektromobilität“, sagte Nedeljkovic. Bis zum Jahr 2030 will BMW Produktion und Absatz auf drei Millionen Autos erhöhen – die Hälfte davon reine Elektrofahrzeuge. Das ungarische Werk spiele dabei eine wichtige Rolle.

Mit dem Aufbau weiterer Kapazitäten in Europa verbessere BMW seine Balance zwischen Amerika, China und Europa. Das Werk Debrecen setzte beim Umweltschutz und bei der Digitalisierung Maßstäbe, sagte Nedeljkovic. „Wir werden weder Öl noch Erdgas einsetzen, sondern ausschließlich aus regenerativen Quellen gewonnene Energie“.

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