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Konnektivität BMW stellt Femtozelle für besseren Mobilfunkempfang vor

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Zusammen mit Peiker und Nash Technologies stellt der Autohersteller das Forschungsprojekt „Vehicular Small Cell“ vor.

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Die stationäre Mini-Funkzelle kommt aus Haushalten um in geschlossenen Räumen eine Mobilfunkverbindung zu ermöglichen.
Die stationäre Mini-Funkzelle kommt aus Haushalten um in geschlossenen Räumen eine Mobilfunkverbindung zu ermöglichen.
(Foto: BMW)

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona vom 2. bis 5. März präsentiert BMW zusammen mit Peiker und Nash Technologies das Forschungsprojekt „Vehicular Small Cell“. Ziel des Projektes sei es, den mobilen Empfang in Fahrzeugen zu optimieren. Immer mehr mobile Endgeräte werden schon jetzt in Fahrzeugen genutzt. Neben Smartphones und Tablets sind vor allem auch Smart Watches und tragbare Computersysteme mit einer Mobilfunkverbindung versehen, zukünftig auch vernetzte Geräte aus dem „Internet der Dinge“.

Besserer Empfang

Da die Karosserie Mobilfunksignale abschirmt, ist vor allem in Bereichen mit geringer Mobilfunkabdeckung der Empfang während der Fahrt oft gestört. Dazu hat BMW mit dem Netzwerkspezialisten Nash Technologies und dem Automobilzulieferer Peiker das Forschungsprojekt „Vehicular Small Cell“ gestartet.

Schwerpunkt ist eine sogenannte Femtozelle. Sie ist eine stationäre Mini-Funkzelle, die üblicherweise in Unternehmen oder in Privathaushalten eingesetzt wird, um in geschlossenen Räumen eine Mobilfunkverbindung zu ermöglichen. BMW hat die Zelle nun ins Fahrzeug gebracht. Die „Vehicular Small Cell“ soll über die Fahrzeugantenne für eine optimale Kopplung mit dem Mobilfunknetz sorgen und dabei gleichzeitig die elektromagnetischen Strahlen im Innenraum reduzieren.

Längere Akkulaufzeiten

Die Femtozelle soll eine automatische und drahtlose Kopplung aller mobilen Endgeräte ermöglichen. Durch die Verbindung mit dem Mobilfunknetz soll es zu deutlich weniger Gesprächsabbrüchen kommen. Um die Datenraten im Fahrzeug zu optimieren, soll die Zelle zudem eine optimierte Konnektivität gewährleisten. Die Zelle bietet laut BMW den Vorteil, dass das mobile Endgerät nur mit geringster Leistung senden müsste und die Zelle wie ein Verstärker genutzt werden könnte. Aufgrund der geringeren Sendeleistung könnte das die Akkulaufzeit der Endgeräte positiv beeinflussen.

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