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IAA 2017

BMW: Viel Neues auf der IAA

| Autor/ Redakteur: Andreas Wehner / Jens Scheiner

BMW zeigt auf der IAA mehrere Weltpremieren. Zu den Highlights zählen sicher der neue X3 und der neue 6er Gran Turismo. Doch auch in anderen Baureihen gibt es Neuheiten.

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Der neue BMW X3 kostet mindestens 44.000 Euro.
Der neue BMW X3 kostet mindestens 44.000 Euro.
(Bild: BMW)

BMW präsentiert auf der IAA (14. bis 24. September) in Frankfurt gleich mehrere Weltpremieren. Dazu zählt der neue X3, der sich optisch im Vergleich zum Vorgänger nur wenig verändert hat. Die etwas größeren Nieren lassen das SUV zusammen mit den neuen LED-Scheinwerfern etwas massiver auf der Straße stehen. Die Nebelscheinwerfer sind jetzt nicht mehr rund, sondern hexagonal geformt, und die Rücklichter ähneln denen von X1 und X5.

Unter der Haube gibt es dagegen mehr Neues. Erstmals bringt BMW in dieser Baureihe ein sportliches M-Performance-Modell. Der X3 M40i holt 360 PS aus einem drei Liter großen Reihensechszylinder und schafft es so in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Neben dem Topmotor stehen zwei weitere Benziner und zwei Diesel zur Wahl. 2020 soll der X3 das erste BMW-Modell außerhalb der i-Baureihen sein, das einen reinen Elektroantrieb erhält.

BMW X3: Start frei für Generation drei

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Ebenfalls erstmals zu sehen ist der neue 6er Gran Turismo, dessen Vorgänger noch 5er GT hieß. Er ist länger und flacher sowie 150 Kilogramm leichter als das bisherige Modell. Neben mehr Sportlichkeit bietet der 6er GT damit auch mehr Platz. Unter der Haube steckt entweder ein Vierzylinder-Benziner mit 258 PS, ein Sechszylinder-Benziner mit 340 PS oder ein Sechszylinder-Diesel mit 265 PS.

Das Elektroauto i3 hat BMW überarbeitet. Optisch ist das Facelift an den neu gestalteten Front- und Heckschürzen zu erkennen. Als Stromspeicher ist künftig eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 33 Kilowattstunden verbaut. Sie ermöglicht eine theoretische Reichweite von 300 Kilometer im regulären i3 beziehungsweise 280 Kilometern im i3s, einer neuen Sportvariante, die BMW dem Elektro-Kleinwagen zur Seite stellt. Sie hat 14 PS mehr als die Standardversion und verfügt über ein Sportfahrwerk inklusive Tieferlegung.

BMW i3: Facelift für den Stromer

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Einen Ausblick auf den Nachfolger des Roadsters Z4 haben die Bayern bereits im August in den USA vorgestellt. Der „Concept Z4“ wird jedoch auch in Frankfurt zu sehen sein. Im Vergleich zur Vorgängergeneration ist die Motorhaube verhältnismäßig kurz. In Kombination mit dem ebenfalls kurzen Heck und den knackigen Überhängen soll der Fahrer nach dem Willen der Designer mehr in den Mittelpunkt rücken. Hinter Fahrer und Beifahrer erstrecken sich langgezogene Hutzen bis zum Heck. Sie übernehmen die Überrollbügelfunktion und erinnern an klassische offene Sportwagen.

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Noch sportlicher wird es bei BMW M. Der Performance-Ableger des Autobauers präsentiert sich mit acht Fahrzeugen. Eines davon ist der neue M5, dessen virtuelle Weltpremiere bereits auf der Computerspielemesse Gamescom im Rennspiel „Need for Speed Payback“ stattgefunden hat. Auf der IAA ist das Auto in der Realität zu sehen. Der Sport-5er, der erstmals mit Allradantrieb an den Start geht, beeindruckt mit 600 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h.

BMW M5: Power-Limousine mit 600 PS

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Mittelpunkt der BMW-Halle ist der sogenannte „Vision Loop“ – ein 150 Meter langer Rundkurs mit 550 Sitzplätzen, auf dem BMW den Besucher mit 14 Shows pro Tag die Highlights des Messeauftritts vorstellt. Zudem bietet der Autobauer mittels einer 14 Meter langen Wandinstallation interaktive Informationen zu seinen Mobilitätsdienstleistungen.

BMW auf der IAA, Halle 11, Stand A01

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«