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BMW BMW will CO2-Ausstoß senken

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Der Münchner Automobilhersteller will bis 2008 bei einem Drittel seiner Fahrzeuge den EU-Grenzwert erfüllen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

BMW will bis Ende 2008 bei einem Drittel seiner ausgelieferten Neuwagen das von der Autoindustrie angepeilte Ziel für den CO2-Ausstoß erreichen. "Wir werden in absehbarer Zeit ein Drittel der BMW-Flotte unter 140 Gramm pro Kilometer haben", sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger am heutigen Mittwoch in Bochum beim 7. Internationalen CAR-Symposium der Fachhochschule Gelsenkirchen. Seit 1990 habe BMW den CO2-Ausstoß seiner Fahrzeuge bereits um 30 Prozent reduziert. "Es wird aber Einzelmodelle geben, mit denen wir diesen Wert nicht erreichen werden", räumte Draeger ein.

Die europäischen Autobauer haben in einer Selbstverpflichtung zugesagt, bis 2008 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen auf unter 140 Gramm pro Kilometer zu senken. Den in der EU-Kommission diskutierten allgemeinen Grenzwert von 120 Gramm pro Kilometer ab dem Jahr 2012 lehnte Draeger indes ab: "Ein Limit von 120 Gramm für alle gefährdet ganz sicher die Top-Produkte von BMW und der anderen deutschen Premiumhersteller."

Oberklassefahrzeuge dürften beim CO2-Ausstoß nicht mit Kleinwagen verglichen werden. Es dürfe daher nicht für alle Fahrzeugklassen der gleiche CO2-Grenzwert angesetzt werden. Nach Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) der Fachhochschule Gelsenkirchen lag der CO2-Ausstoß bei BMW-Neuwagen 2006 im Durchschnitt bei 192 Gramm pro Kilometer. Nur wenig besser sind die Wettbewerber Audi (179 g/km) und Mercedes (186 g/km). Der Durchschnittswert aller europäischen Autobauer lag den Angaben zufolge bei 161,4 Gramm pro Kilometer. Den angepeilten Grenzwert von 140 Gramm erreichten nur Smart und Fiat.