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Wirtschaft Borg Warner forciert Zugang zu Start-ups

| Redakteur: Christian Otto

Durch eine Beteiligung an dem Wagniskapitalfonds Autotech Ventures forciert der Zulieferer Borg Warner den Kontakt zu aufstrebenden Tech-Firmen. Der Zulieferer will dabei auch jenseits des Kerngeschäfts mit Start-ups zusammenarbeiten.

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Borg-Warner-CEO James Verrier richtet sein Unternehmen auf die Zukunft aus. Partnerschaften mit Start-ups sollen dabei helfen.
Borg-Warner-CEO James Verrier richtet sein Unternehmen auf die Zukunft aus. Partnerschaften mit Start-ups sollen dabei helfen.
(Bild: Borg Warner )

Borg Warner investiert zehn Millionen US-Dollar in den Wagniskapitalfonds Autotech Ventures. Brady Ericson, Chief Strategy Officer von Borg Warner, ist überzeugt, dass sich durch diese Beteiligung weitere Investitionsmöglichkeiten in Antriebstechnologien und andere Mobilitätsthemen eröffnen, die außerhalb des derzeitigen Produktportfolios liegen. „Während wir uns weiter darauf konzentrieren, branchenführende Antriebslösungen anzubieten, erwarten wir uns von dieser Partnerschaft weltweiten Zugang zu neuen Technologien und Diensten, innerhalb und außerhalb unseres Kerngeschäfts“, so Ericson. Autotech Ventures soll Borg Warner dabei zu unterstützen, sich flexibel an die sich ändernden Anforderungen der Industrie anzupassen. Trends wie Elektrifizierung und autonomes Fahren entwickeln sich kontinuierlich weiter.

Borg Warner investiert breit

„In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir große Fortschritte bei der Weiterentwicklung unserer Firma gemacht“, erklärt James R. Verrier, President und Chief Executive Officer, Borg Warner. „Mit dem Erwerb von Remy, einem führenden Hersteller elektronischer Bauteile, in 2015 konnten wir unsere Expertisen im Bereich elektrischer Technologien ausbauen. 2016 schlossen wir mehrere Kundenverträge im Bereich der Hybrid- und Elektroantriebe ab.“ Mit der Weiterentwicklung seines Technologie-Portfolios verändern sich auch die Personalanforderungen des Unternehmens. Seit 2013 hat das Unternehmen die Größe des internen Leistungselektronik-Teams verdreifacht und plant, die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich bis 2021 noch einmal zu verdoppeln.

Unterschiedliche Unterstützungsformen

Durch das Investment in Autotech Ventures konnte sich Borg Warner einen Überblick über mehrere hundert Start-ups verschaffen, die am Verkehrswesen der Zukunft arbeiten. Neben den Unternehmen, in die der Zulieferer gemeinsam mit Autotech Ventures investieren wird, will das Unternehmen sich unabhängig an einer Handvoll Start-ups beteiligen, mit ihnen zusammenarbeiten und sie unterstützen. Die Formen der Unterstützung seien laut des Unternehmens dabei breit gefächert: sei es als Zulieferer, Partner, Investor oder Käufer.

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