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Bosch Bosch eröffnet neue Teststrecke in China

| Redakteur: Christian Otto

Der Zulieferer investiert rund 73 Millionen Euro in sein neues chinesisches Testareal in Donghai. Dieses soll eine Fläche von 1.400.000 Quadratmetern umfassen und insbesondere der Prüfung von Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme dienen.

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Auf der Bosch-Teststrecke im chinesischen Donghai sollen demnächst Sicherheits- und Assistenzsysteme näher geprüft werden.
Auf der Bosch-Teststrecke im chinesischen Donghai sollen demnächst Sicherheits- und Assistenzsysteme näher geprüft werden.
(Foto: Bosch)

Am 21. Juni hat Bosch eine neue Teststrecke im chinesischen Donghai in der Provinz Jiangsu eröffnet. Das ganze Jahr über können dort künftig aktive Sicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem ABS, das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP sowie Fahrerassistenzsysteme für Personenkraftwagen, Motorräder und Lastwägen mit bis zu 45 Tonnen Gewicht getestet werden. Chinesische Autofahrer legen zunehmend Wert auf Sicherheit und Komfort. „Bereits heute hat jeder fünfte in China produzierte Pkw ESP an Bord“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, „2015 wird es jeder Dritte sein.“

Zweite Teststrecke in China

Insgesamt investiert Bosch bis 2017 in drei Phasen rund 73 Millionen Euro für den Bau der Teststrecke. Die Gesamtfläche einschließlich Test- und Serviceeinrichtungen beträgt rund 1.400.000 Quadratmeter, dies entspricht etwa 200 Fußballfeldern. Weltweit betreibt Bosch über zehn Teststrecken, eine weitere davon in China in der Inneren Mongolei. Die neue Teststrecke, die unter anderem auch Automobilhersteller nutzen können, gehört zum Bosch-Geschäftsbereich Chassis Systems Control. Dieser beschäftigt weltweit rund 16.000 Mitarbeiter an mehr als 35 Standorten.

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