Suchen

Deep Learning Bosch investiert in Forschung für künstliche Intelligenz

| Redakteur: Sven Prawitz

Bosch kooperiert im Bereich der künstlichen Intelligenz mit der Universität Amsterdam. Der Konzern investiert dabei drei Millionen Euro und will die Forschungsergebnisse in Anwendungen und Produkte umsetzen.

Firma zum Thema

Der Forschungscampus von Bosch in Renningen. Von hier aus steuert das Unternehmen seine weltweiten Forschungsaktivitäten.
Der Forschungscampus von Bosch in Renningen. Von hier aus steuert das Unternehmen seine weltweiten Forschungsaktivitäten.
(Bild: Bosch)

Die Universität Amsterdam und Bosch wollen künftig im Bereich „deep learning“ eng zusammenarbeiten. Dazu haben beide die Forschungskooperation Delta Lab – Deep Learning Technologies Amsterdam – bekannt gegeben. Ziel der Partnerschaft ist ein regelmäßiger fachlicher Austausch und Wissenstransfer. In den kommenden vier Jahren plant das Unternehmen die Forschungsarbeit von zehn Doktoranden der Universität Amsterdam mit insgesamt drei Millionen Euro zu fördern. Die Nachwuchswissenschaftler sollen dabei eng mit den Forschern des „Bosch Center for Artificial Intelligence“ am Forschungscampus in Renningen zusammenarbeiten. Im Gegenzug entsendet Bosch Mitarbeiter zu gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten an die Universität.

Bildergalerie

Die Doktoranden sollen in ihren Forschungsprojekten mathematische Modelle und Algorithmen entwickeln, die es Maschinen ermöglichen, aus Informationen und Erfahrungen zu lernen. „Auch im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und intelligenten Assistenzsystemen gewinnt Deep Learning immer mehr an Bedeutung“, sagt Professor Max Welling von der Universität Amsterdam. „Forschungsergebnisse, die im Delta Lab entstehen, sollen bei Bosch in Anwendungen und Produkte münden.“

(ID:44639018)