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Connectivity

Streit ums Netz: Wie geht es bei 5G und WLAN-p weiter?

| Autor/ Redakteur: Harry Jacob / Maximiliane Reichhardt

Zwei Standards kämpfen um die Vorherrschaft in der digitalen Mobilität: der eine auf Basis von WLAN 802.11p, der andere auf Basis von LTE und 5G. Ein Versuch der EU, die Industrie auf einen Standard festzulegen, ist kläglich gescheitert. Welchen Weg soll die Branche nun einschlagen?

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Der Golf 8 ist der erste VW mit V2X-Vernetzung.
Der Golf 8 ist der erste VW mit V2X-Vernetzung.
(Bild: Volkswagen)

Der Golf 8 ist der erste Volkswagen, der mit der Sicherheitstechnologie V2X (Vehicle to everything) vorgestellt wurde. Signale der Verkehrsinfrastruktur und Informationen anderer V2X-fähiger Fahrzeuge im Umfeld von bis zu 800 Metern sollen den Fahrer per Display beispielsweise vor Gefahren wie Staus, Hindernissen oder andere Gefahrenstellen warnen. Dazu funken sich die Fahrzeuge direkt gegenseitig an (V2V, Vehicle to Vehicle). Eine Netzinfrastruktur, wie etwa ein Mobilfunknetz, wird dafür nicht benötigt.

V2I soll für flüssigeren Verkehr sorgen

Im Sommer hatte Audi die 2020er-Modelle mit V2I-Vernetzung präsentiert (Vehicle to Infrastructure). Die Funktion „Ampelinformationen“ zeigt im Cockpit an, bei welcher Geschwindigkeit der Fahrer die nächste grüne Ampel erreicht, oder ein Countdown informiert, wann eine rote Ampel wieder grün wird. So soll der Verkehr flüssiger rollen, jedenfalls wenn die Ampeln entsprechend ausgerüstet sind, wie beispielsweise in Ingolstadt, Wolfsburg oder Hamburg. Eine weitere Variante von V2X ist „Vehicle to Person“ (V2P), das eine Kommunikation vom Fahrzeug zu Smartphones von Fußgängern, Radlern oder Rollerfahrern ermöglicht.

Über den Autor

 Harry Jacob

Harry Jacob

Freier Journalist, Textbüro Jacob