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Rapid.Tech + FabCon 3.D

Branchentreff für additive Technologien

| Autor/ Redakteur: Jens Scheiner / Jens Scheiner

Im Juni trifft sich die Branche für generative Fertigungsverfahren bereits zum 15. Mal in Erfurt. Im Fokus stehen die neuesten Entwicklungen des Rapid Prototyping und des Additive Manufacturing sowie die Überführung der Technologie in die Serienproduktion.

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Im Fokus der Messe stehen die neuesten Entwicklungen des Rapid Prototyping und des Additive Manufacturing sowie die Überführung der Technologie in die Serienproduktion.
Im Fokus der Messe stehen die neuesten Entwicklungen des Rapid Prototyping und des Additive Manufacturing sowie die Überführung der Technologie in die Serienproduktion.
( Bild: Messe Erfurt )

Bei ihrer 15. Auflage ist die internationale Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D, die vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt stattfindet, auf dem Weg zu neuen Bestwerten: Bereits jetzt haben sich fast 20 Prozent mehr Aussteller angemeldet als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Und auch die gebuchte Fläche liegt bereits 30 Prozent über dem Vorjahresniveau vom Februar.

Renommierte Erfinder und Anwender des 3-D-Drucks aus ganz unterschiedlichen Industriebereichen geben in Keynotes Einblicke in aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf diesem Gebiet und zeigen die Anwendungsbreite von Additive Manufacturing (AM) auf. Das Eröffnungsreferat am ersten Veranstaltungstag (5. Juni) hält Dr. Dominik Rietzel. Er promovierte zu Werkstoffverhalten und Prozessanalyse beim Lasersintern von Thermoplasten. Heute leitet er im Additive Manufacturing Center der BMW Group die Fachabteilung Nichtmetalle und ist dort für die F&E-Aktivitäten, den Prototypenbau sowie die Serienproduktion mittels AM verantwortlich.

In Erfurt zeigt er in seinem Vortrag „AM on the road“ auf, wie beim bayerischen Automobilhersteller mittels einer strategischen Roadmap an der Serienbefähigung additiver Fertigungsverfahren gearbeitet wurde und wird. Ziel ist es nicht, „Showcases“ zu generieren, sondern die verfahrensspezifischen Vorteile zu nutzen, beispielsweise für Werkzeugsubstitution bei Kleinserien, Produktindividualisierung bzw. verfahrens- und belastungsgerechte Bauteilauslegung für die Serie.

3-D-Druck-Pionier Scott Crump kommt nach Erfurt

Den zweiten Veranstaltungstag (6. Juni) eröffnet Scott Crump, Chief Innovation Officer von Stratasys. Er ist der Erfinder der Fused Deposition Modeling (FDM)-Technologie (Schmelzschichtung), einem Verfahren, das heute in circa 90 Prozent der 3-D-Drucker weltweit zum Einsatz kommt. Crump fokussiert sich auf das Entwickeln, Fördern und Umsetzen neuer Ideen, mit denen Kunden maximale Freiheit beim Design und höchste Flexibilität bei der Produktion erreichen. Auf der Messe in Erfurt präsentiert er aktuelle Beispiele verschiedener Applikationen spricht über die zukünftige Ausrichtung von Stratasys und des Additive Manufacturing in seiner Gesamtheit.

Die Potenziale der additiven Fertigung für die Erdöl- und Erdgasbranche beleuchtet der Keynote-Vortrag von Christoph Wangenheim am 7. Juni 2018. Der diplomierte Maschinenbauingenieur hat die additive Fertigung federführend beim GE-Unternehmen Baker Hughes an den Standorten in Houston/USA und Celle/Deutschland aufgebaut. Er leitet seit 2016 den Bereich AM in Celle für die Produktlinie Drilling Services. Christoph Wangenheim zeigt unter anderem auf, dass das Equipment für die Erdöl- und Gasindustrie neben Festigkeit und Zuverlässigkeit höchste Beständigkeit hinsichtlich Abrasion, Erosion und Korrosion aufweisen muss und stellt dar, mit welchen additiven Verfahren und Materialien diese Herausforderungen gelöst werden können.

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