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Bridgestone Bridgestone erhöht Ausblick

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Der japanische Reifenhersteller Bridgestone hat im ersten Halbjahr ein nahezu unverändertes operatives Ergebnis ausgewiesen.

( Archiv: Vogel Business Media )

Der japanische Reifenhersteller Bridgestone hat im ersten Halbjahr ein nahezu unverändertes operatives Ergebnis ausgewiesen. Dank eines Sonderertrages konnte der Konzern seinen Überschuss allerdings nahezu verdoppeln, teilte Bridgestone am Dienstag in Tokio mit. Gleichzeitig erhöhte der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr und kündigte mögliche Preiserhöhungen an.

Das operative Ergebnis hatte nach den ersten sechs Monaten 92,08 (Vj: 91,95) Milliarden Yen (664 Millionen Euro) betragen. Die Belastungen aus steigenden Rohstoffpreisen hätten durch steigende Nachfrage ausgeglichen werden können, erläuterte Bridgestone. Der Überschuss erhöhte sich dank eines Sonderertrages durch eine Rückerstattung von Pensionszahlungen von 52,29 auf 101,71 Milliarden Yen. In den ersten sechs Monaten sei der Umsatz von 1,15 auf 1,26 Billionen Yen gestiegen, hieß es.

Für das laufende Jahr erhöhte der Konzern seinen Ausblick. So wird inzwischen mit einem Nettogewinn von 163 Milliarden Yen gerechnet, die vorherige Prognose lag bei 140 Milliarden Yen. Beim operativen Ergebnis erhofft sich Bridgestone nun nicht mehr 170, sondern 198 Milliarden Yen. Der Umsatz soll 2,6 (zuvor: 2,5) Billionen Yen betragen.