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Buderus Buderus Guss geht an Fonds

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Die Buderus Guss GmbH hat am Mittwoch, 05.10., einen Kaufvertrag mit der Special Situations Venture Partners (SSVP) mit Sitz auf Guernsey (Kanalinseln) unterzeichnet.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bosch-Tochter Buderus Guss wird an einen Fonds verkauft. Die Buderus Guss GmbH hat am Mittwoch, 05.10., einen Kaufvertrag mit der Special Situations Venture Partners (SSVP) mit Sitz auf Guernsey (Kanalinseln) unterzeichnet, wie ein Sprecher in Wetzlar mitteilte.

Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen. Aus heutiger Sicht sei nicht geplant, Standorte zu schließen oder Arbeitsplätze abzubauen. Das Bremsscheibengeschäft ist vom Verkauf ausgenommen. Bosch hatte zunächst mit der Deutschen Gießerei- und Industrie-Holding AG (DIHAG/Essen) verhandelt. Die Gespräche seien jedoch gescheitert, erklärte der Sprecher. Der Käufer, biete "beste Voraussetzungen, das erworbene Gussgeschäft erfolgreich weiter zu entwickeln".

Das verkaufte Gussgeschäft umfasst fünf Standorte in Tirol, in Moers im Rheinland sowie den drei mittelhessischen Kommunen Wetzlar, Staffel und Hirzenhain. Die Buderus Guss GmbH setzte 2004 - ohne das Bremsscheibengeschäft - mit 1340 Mitarbeitern 226 Millionen Euro um. Das Bremsscheibengeschäft mit rund 600 Beschäftigten bleibt bei Bosch. Bosch hatte die Buderus-Gruppe mit den Sparten Heiztechnik, Guss und Edelstahl 2003 übernommen.