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Südosteuropäischer Produktionsstandort

Bulgarien: Erwachen des Mauerblümchens

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Große Pläne und laufende Projekte

Als nächstes möchte ACB-Präsident Till W. Truckenmüller ein spezielles KFZ-Industriegebiet schaffen. Der „Auto Park Bulgaria“ könnte beim nordost-bulgarischen Vidin an der Donau entstehen. Die verkehrliche Anbindung der Region an Nordwest-Europa hat sich vor einem halben Jahr durch die Eröffnung von Bulgariens zweiter Donaubrücke erheblich verbessert. Der „Auto Park Bulgaria“ würde dringend benötigte Arbeitsplätze in einer Region schaffen, die als die ärmste der Europäischen Union gilt. Auf der Konferenz gab sich Truckenmüller verhalten optimistisch: „Dieses Projekt ist wichtig für das Land. Es gibt Fortschritte und Investoreninteresse, Namen kann ich aber keine nennen, denn das wäre nicht professionell, bevor Unterschriften getätigt sind“, sagte er.

Fünfzig Orte in Europa hat die deutsche Behr-Hella Thermocontrol (BHTC) nach Aussage ihres Projektleiters Alexander Usunow geprüft, bevor sie sich zur Ansiedlung im Industriegebiet Boschuriste bei Sofia entschieden hat. Dort investiert BHTC 42,5 Millionen Lew (ca. 21 Millionen Euro) in ein neues Werk für Kfz-Klimaanlagen. Logistik, Lohnniveau, Stabilität und Gesetzgebung waren laut Usunow ausschlaggebend für die Standortwahl. „Momentan machen wir den Rohbau winterfest und rekrutieren erstes Personal. Voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres können wir mit der Produktion beginnen.“

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