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Additive Fertigung Caterpillar und FIT schmieden Allianz

Redakteur: Sven Prawitz

Das oberpfälzische Unternehmen FIT und Caterpillar gehen die kommenden drei Jahre eine Allianz ein. Ziel ist es gedruckte Komponenten für Bau- und Bergbaumaschinen herzustellen und einer Fabrik für 3-D-Druck aufzubauen.

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Die FIT AG hat sich auf die additive Fertigung spezialisiert. Das Unternehmen produziert beispielsweise Prototypen, Sonder- und Vorserien.
Die FIT AG hat sich auf die additive Fertigung spezialisiert. Das Unternehmen produziert beispielsweise Prototypen, Sonder- und Vorserien.
(Bild: FIT AG)

Die FIT AG, Spezialist im Bereich der Additiven Fertigung, und Caterpillar haben eine Allianz geschlossen. Mit der Vereinbarung möchten sich FIT und Caterpillar auf die Konstruktion und den Druck von Aluminium- und Titanteilen aus Additiver Fertigung konzentrieren. Beide Unternehmen wollen so die Vorteile des 3-D-Drucks insbesondere für die Herstellung von schweren Bau- und Bergbaumaschinen nutzen.

Caterpillar soll das produktspezifische Know-how und FIT das Wissen zur prozessgerechten Konstruktion einbringen. Die Zusammenarbeit ergänzt zum einen die aktuellen Bemühungen in Caterpillars „Additive Manufacturing Factory“. Zum anderen verstärkt die FIT AG laut eigener Angaben hiermit die Engagement im Bereich des Maschinenbaus. Die derzeit vereinbarte Laufzeit der Allianz könnte sich erfolgsabhängig verlängern.

Über die FIT AG

Gegründet 1995, ist die FIT AG über ihre Tochterunternehmen FIT Prototyping GmbH und FIT Production GmbH in den Geschäftsbereichen Rapid Prototyping und Additive Design and Manufacturing („ADM“) tätig. Der Umsatz des Jahres 2016 lag bei 24 Millionen Euro, was nach Unternehmensangaben einem Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. FIT beschäftigt derzeit insgesamt 250 Mitarbeiter am Stammsitz Lupburg sowie an weiteren Standorten, unter anderem in Hamburg und in Boston.

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